Dieser Paukenschlag überraschte am Montag gesamt Fußballdeutschland: Obwohl der 1. FC Köln mit eineinhalb Beinen in der 2. Liga steht, verlängerte Nationalspieler Jonas Hector seinen Vertrag vorzeitig bis 2023. Der Leistungsträger ließ sich seine FC-Zusage mit einer Gehaltserhöhung veredeln.


Drei Spiele vor Saisonschluss beträgt der Rückstand des 1. FC Köln auf den Relegationsplatz acht Punkte – nur ein Riesenwunder kann den Effzeh vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga bewahren. Umso erstaunlicher, dass Jonas Hector am Montag einen Treueschwur ablegte ​und seinen Vertrag bis 2023 verlängerte.

Schmackhaft machten ihm die Kölner diesen Liebesbeweis mit einer Gehaltserhöhung. Laut Bild verdient Hector künftig drei Millionen Euro im Jahr. "Der FC hat mir den Weg von der Regionalliga bis in die Nationalmannschaft ermöglicht. Ich bin dem Klub sehr verbunden und dankbar und fühle mich in Köln sehr wohl", erklärte der Nationalspieler seinen Entscheid pro Köln.


Mit den großen europäischen Klubs hätte Hector in der kommenden Saison in der Champions League spielen können. Borussia Dortmund, der FC Bayern und Juventus Turin sind nur einige Klubs, die sich mit einer Verpflichtung des Linksverteidigers beschäftigten. Für festgeschriebene acht Millionen Euro hätte Hector wechseln können. Ob der 27-Jährige weiterhin übe reine Ausstiegsklausel verfügt, ist bisher nicht bekannt.