Seine Leihe nach Spanien läuft in wenigen Wochen aus. Im Sommer wird Alen Halilovic aller Voraussicht nach zum Hamburger SV zurückkehren. Doch bei den Rothosen hat das einstige Fußball-Wunderkind keine Zukunft.


Die Freude war im Sommer 2016 noch riesig: Fünf Millionen Euro Ablöse zahlte der Hamburger SV an den FC Barcelona – im Gegenzug wechselte Alen Halilovic an den Volkspark. Doch diese Freude hielt nicht lange an, denn der Kroate fand sich in der Hansestadt überhaupt nicht zurecht und schrieb auch abseits des Platzes Negativschlagzeilen.


Um Spielpraxis zu sammeln wurde Halilovic für eineinhalb Jahre zum spanischen Erstligisten UD Las Palmas verliehen. Der Kanaren-Klub verlor am vergangenen Wochenende sein Heimspiel gegen Deportivo Alavés mit 0:4 – und besiegelte somit den Abstieg in die 2. Liga. Der Bild zufolge kann Las Palmas die vereinbarte Kaufoption über fünf Millionen Euro nicht stemmen. Heißt im Klartext: Halilovic muss vorerst zurück zum HSV.

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Alen Halilovic (l.) spielt wohl nie mehr für den HSV



In Hamburg steht der Kroate zwar noch bis 2020 unter Vertrag. Der HSV wolle ihn aber „direkt wieder loswerden“. Wohin es den einstigen ‚Mini-Messi‘ ziehen wird, ist offen. Halilovic betonte oftmals, sich in Spanien sehr wohlzufühlen, sodass ein fixer Wechsel zu einem La-Liga-Klub wohl durchaus in Frage käme. Dass der FC Barcelona seine Rückkaufoption in Höhe von zehn Millionen Euro zieht, ist hingegen mehr als unwahrscheinlich.


Der spanische Zweitligist Sporting Gijón, der kurz vor der Rückkehr in das Oberhaus steht, ​soll Interesse an​ Halilovic signalisieren. Ein Wechsel in die Küstenstadt könnte zum ernsten Thema werden. Schließlich lief der 21-Jährige bereits in der Saison 2015/16 für die Sportinguistas auf und kam damals auf 37 Spiele mit fünf Toren und ebenso vielen Vorlagen.