Um auf die derzeitige erfolgreiche Saison aufzubauen, möchten die 'Adler' in Zukunft weiter ​kräftig in den Kader investieren. Durch eine Kapitalerhöhung der Eintracht Frankfurt Fußball AG wird dies ermöglicht. 


Nach Vereinsangaben wurde der Aktionärskreis um die Freunde des Adlers GmbH erweitert, die 18,55% der Aktien von der Freunde der Eintracht Frankfurt AG, die nun nur noch über 10% verfügt, erworben hat. Vertreter des neuen Investors ist das Frankfurter Aufsichtsratsmitglied Philip Holzer, der sich folgendermaßen zur Thematik äußerte: "Mit unserem Engagement wollen wir sicherstellen, dass die großen sportlichen und strukturellen Herausforderungen der nahen Zukunft gut gemeistert werden können."


Vereinspräsident Peter Fischer versicherte den Fans, worum es bei dieser Maßnahme geht: "Ich freue mich, dass es dem Vorstand gelungen ist, eine Eigenkapitalstärkung umzusetzen, die dem einmaligen Charakter von Eintracht Frankfurt entspricht und die besonderen rechtlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Die handelnden Personen hinter dem neuen Aktionär sind in Frankfurt bekannte Gesichter, anerkannte Persönlichkeiten, der Eintracht und vor allem dem e.V. eng verbunden. Sie engagieren sich für die Eintracht-Familie wirtschaftlich seit vielen Jahren und genießen im Verein eine hohe persönliche Wertschätzung."


Kann Eintracht Frankfurt mit diesem neuen Investoren-Modell tatsächlich den langfristigen sportlichen Erfolg sichern? Dazu sollte man sich wohl zuerst zur Aufgabe machen, wichtige Personalien wie den im Sommer abgehenden Cheftrainer Niko Kovac in Zukunft nicht mehr an andere Klubs zu verlieren. Für das kommende Sommer-Transferfenster stehen jedenfalls den Kaderplanern durch diesen Kauf weitere 15 Millionen Euro zur Verfügung.