​Spätestens nach dem 3:0-Sieg des FC Bayern München am Wochenende gegen Hannover 96 sollte der Name Lars Lukas Mai den meisten Fans des deutschen Rekordmeisters ein Begriff sein. Der 18-jährige Innenverteidiger lieferte bei seinem Bundesliga-Debüt eine solide Partie ab. Daraufhin ​versicherte Sportdirektor Hasan Salihamidzic, dass Mai dem Verein trotz auslaufenden Kontrakts erhalten bleiben wird. Wie sieht das aber der Spieler selbst?


Zu seiner Zukunft hat sich Mai noch nicht geäußert, allerdings scheint der kicker etwas zur Haltung des U18-Nationalspieler Deutschlands in dieser Frage zu wissen. Demnach ist Mai gesprächsbereit, doch zugleich pocht er auf eine für seine Entwicklung angemessene sportliche Perspektive. Als Alternativen bieten sich der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg an, denen konkretes Interesse nachgesagt wurde. 

Hierbei könnte ihm der FC Bayern ein Leihgeschäft anbieten. Zugegeben, die Münchner greifen eher selten auf solche Maßnahmen zurück, aber einem Spieler seines Kalibers könnte man mit Sicherheit eine passende Station finden, um die persönliche Entwicklung voranzutreiben. Bei Serge Gnabry scheint das jedenfalls zu klappen.


Mai, der die Münchner U19 als Kapitän anführt, wechselte im Sommer 2014 von Dynamo Dresden zum FC Bayern und konnte sich seitdem bei jeglichen Jugendabteilungen des CL-Halbfinalisten und der deutschen Nationalmannschaft etablieren.