​Manchester United steht nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen die Tottenham Hotspur im Endspiel des FA Cups und trifft dort auf den FC Chelsea, der sein Halbfinale gegen den FC Southampton mit 2:0 gewann. Im Anschluss an die Partie sorgte vor allem Marcus Rashford mit seiner Reaktion via Social Media für die Schlagzeilen, wenngleich auch Mittelfeldmann Ander Herrera viel Lob bekam.


Wie der englische Nationalspieler und das Eigengewächs von United Marcus Rashford unmittelbar nach dem Finaleinzug via Twitter verriet, könne er den großen Erfolg in seinen jungen Jahren manchmal selbst gar nicht richtig realisieren. "Manchmal muss ich mich kneifen, um zu realisieren, dass ich immer noch erst 20 Jahre alt bin, aber schon in meinem dritten nationalen Finale stehe", so der Offensivmann. 


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Torschützen unter sich: United-Mittelfeldmann Ander Herrera (l.) und Tottenham-Juwel Dele Alli


Was das Spiel und die Leistung der "Red Devils" an sich angeht, sorgte jedoch ein anderer fürdie Schlagzeilen. Mittelfeldmann Ander Herrera spielte gegen die "Spurs" stark auf und sorgte nicht nur mit seinem Tor für den Einzug seiner Mannschaft ins Endspiel. Auch seine Teamkollegen lobten den Spanier nach Abpfiff deshalb in den höchsten Tönen. "Er war großartig heute, einer unserer besten Spieler. Er war sowohl beim Verteidigen als auch beim Attackieren immer da. Das ist sehr gut, weil er das wirklich verdient hat", so Innenverteidiger Chris Smalling. 


Herrera selbst, der in der laufenden Saison unter Coach José Mourinho immer wieder zwischen Startelf und Ersatzbank pendelt, hielt sich nach Spielschluss bedeckt und richtete den Fokus bereits auf die kommenden Aufgaben. "Ich bin natürlich sehr glücklich. Bei diesem Klub geht es um Finals und um Titel. Wir werden jetzt im Wembley spielen, das ist sehr gut. Aber bis jetzt haben wir noch nichts gewonnen. Wir müssen ruhig bleiben, uns für das Finale gut vorbereiten und versuchen, Zweiter in der Liga zu werden", so der 28-Jährige. 


Dass es gegen den FC Chelsea, den Ex-Klub von United-Coach Mourinho, alles andere als ein Selbstläufer wird, weiß auch der zweifache Nationalspieler. "Wir haben immer noch ein Finale zu spielen, was im Wembley immer ein spezielles Spiel ist. Du weißt nie, was passieren kann. Jetzt gilt der Fokus erst einmal dem FC Arsenal, weil wir die Liga als Tabellenzweiter beenden wollen."