​In den letzten Wochen machte ​Emiliano Insua beim VfB Stuttgart nicht immer die beste Figur und ließ insbesondere im Spiel nach vorne viel Luft nach oben. ​Gegen den SV Werder Bremen machte der Linksverteidiger aber eines seiner besten Spiele in dieser Saison und zeigte, dass er für die Schwaben noch immer wichtig sein kann.


Der Argentinier wechselte im Sommer 2015 von Atletico Madrid an den Neckar und machte sich in Stuttgart schnell einen Namen. Dabei ging der Argentinier mit den Schwaben durch Höhen und Tiefen und war sich auch nicht zu schade die Ochsentour zweite Liga auf sich zu nehmen. Dabei war der 29-Jährige auf der linken Seite der Männer mit dem roten Brustring stets gesetzt.

Zuletzt zeigte sich der Routinier aber nicht mehr so spritzig wie in seinen jüngeren Jahren. Defensiv zwar stabil, konnte er nicht mehr wie gewohnt die Außenbahn rauf und runter rasen. Nach der Saison läuft der Vertrag des Gauchos ab und angesichts der mäßigen Leistungen hielt sich Sportvorstand Michael Reschke zuletzt bedeckt.


Gegen den Nordklub zeigte der fünffache argentinische Nationalspieler aber, dass noch immer eine Menge in ihm steckt. Er beackerte die linke Seite unermüdlich und stellte seine Gegner vor schwer zu lösende Aufgaben. Nur logisch also, dass er es war, der Christian Gentner vor seinem ersten Saisontreffer mit einer scharfen Flanke mustergültig in Szene setzte. Dabei war es die erste Torvorlage des Linksfußes in dieser Saison. In der Vorsaison hatte er noch ganze acht Treffer vorbereitet.

In einem Interview mit der BILD hatte der Außenverteidiger unlängst erklärt, dass er seinen Vertrag beim Aufsteiger gerne verlängern würde. Um den Südamerikaner langfristig an den Verein zu binden, müsste man sein Gehalt dem Vernehmen nach aber deutlich erhöhen und sich auch auf Bonuszahlungen einlassen. Schließlich sollen nach Informationen von fussballtransfers.com mehrere spanische und portugiesische Vereine an ihm interessiert sein. Wenn der Linskverteidiger seine Leistung auch in den verbleibenden drei Spielen bestätigt, dürfte der VfB jedoch zumindest gesprächsbereit sein.