​Manchester City hat sein erstes Ligaspiel nach der feststehenden Meisterschaft eindrucksvoll mit 5:0 gegen die abstiegsbedrohten Waliser von Swansea City gewonnen und damit unter Beweis gestellt, dass die Konzentration weiterhin bei den "Skyblues" hoch gehalten wird. Unmittelbar nach Abpfiff kam es beim Heimspiel am Sonntag zu einem Platzsturm der Fans, da es das erste Heimspiel der Mannschaft nach dem Titelgewinn war. Nun äußerte sich Trainer Pep Guardiola zu den Emotionen der City-Anhänger sowie zu dem weiterhin verletzten Innenverteidiger John Stones. 


Wenngleich Guardiola nach dem deutlichen Heimsieg schmunzelnd darauf verwies, doch bitte den Rasen in gutem Zustand für die Zukunft zu belassen, wollte er den eigenen Fans nach deren Platzsturm gegen Swansea City keinen großen Vorwurf machen. "Fußball ist ein emotionales Spiel. Ich verstehe, dass man vorsichtig sein muss, aber ich werde ihnen nicht sagen, dass sie das nicht tun sollen", so der Katalane. Einige Fans waren nach Abpfiff auf das Spielfeld gelaufen und feierten mit der Mannschaft den dritten Meistertitel in der Premier League



Der englische Ligaverband FA hatte unmittelbar nach den Jubelszenen angekündigt, eine Strafe in Erwägung zu ziehen. Guardiola zeigte dafür kein Verständnis und erklärte, die Reaktion der Anhänger absolut nachvollziehen zu können. "Sie haben gezeigt, wie fröhlich sie sind und das ist das Schönste, was wir als Profis erleben können. Wir haben es heute gefühlt. Die Fans waren so glücklich. Es tut mir leid, dass ich das gut finde. Aber es ist Zeit, den Titel zu feiern. Ich werde niemandem sagen, dass er nicht feiern darf."


Neben der Meisterschaft und dem Verhalten der Fans äußerte sich der ehemalige Coach des FC Barcelona und FC Bayern München auch zum weiterhin verletzten Innenverteidiger John Stones. "Stones ist verletzt, er hat ein Problem mit seinen Adduktoren. Es wird besser, hoffentlich kann er die letzten Spiele bestreiten und ist fit für die Weltmeisterschaft. Seit er von der Nationalmannschaft zurück ist, ist er verletzt." Der 23-jährige Engländer bestritt seit März kein Pflichtspiel mehr für die "Citizens".