Seit rund zwei Jahren schnürt Shkodran Mustafi die Fußballstiefel für den FC Arsenal. Bei den 'Gunners' kann er sich eine längerfristige Zukunft vorstellen. Seinen scheidenden Trainer Arsène Wenger will er hingegen mit einem Titel verabschieden.


Der FC Arsenal musste sich im Sommer 2016 einiges an Kritik gefallen lassen, ​als er über 40 Millionen Euro für Shkodran Mustafi an den FC Valencia überwies. In London akklimatisierte sich der Innenverteidiger aber schnell und wurde unter Arsène Wenger unangefochtener Stammspieler. Im Emirates unterschrieb Mustafi bis 2021 – eine Zusammenarbeit darüber hinaus scheint denkbar.


„Ich bin dankbar, bei so einem Verein zu spielen. Ich will dort spielen, wo ich glücklich bin. Und hier bin ich glücklich. Zumal ich in der Regel immer zur Startelf zählte, wenn ich fit war“, erklärt der Nationalspieler dem kicker. Teammanager Wenger, der voll auf die Dienste Mustafis setzt, scheidet im Sommer nach 22 Jahren Arsenal-Tätigkeit aus.

Arsenal Training and Press Conference

Im Gespräch: Arsène Wenger (l.) und Shkodran Mustafi


„Arsène Wenger hat unglaublich viel mit Arsenal erreicht, der Verein verdankt ihm extrem viel. 22 Jahre - das ist im heutigen Fußball fast einzigartig. Eine Ära geht zu Ende“, kommentiert Mustafi, der Wenger dankbar sei, „dass er mir das Vertrauen geschenkt und mich zum Verein geholt hat.“ Mit Arsenal holte Mustafi je einmal den Pokal sowie den Superpokal.


Wenger will er mit einem Titel verabschieden: „Natürlich wollen wir ihm einen gebührenden Abschied bereiten, im besten Fall mit einer Trophäe.“ Den Meistertitel in England schnappte sich bereits Manchester City, in der Europa League geht es für die 'Gunners' im Halbfinale gegen Atlético Madrid. Am Donnerstag (21.05 Uhr) steht das Hinspiel im Emirates an.