​Durch den 1:0-Sieg im Abstiegsduell gegen den SC Freiburg bleibt der Hamburger SV weiterhin im Rennen um den Klassenerhalt. HSV-Keeper Julian Pollersbeck zeigte dabei eine herausragende Leistung und hielt den Liga-Dino durch starke Paraden im Spiel. Auch er profitierte von den Reformen des neuen Trainers Christian Titz. Der Höhenflug des Schlussmanns schien die gesamte Mannschaft zu beflügeln.


"Der Sieg war eine Mannschaftsleistung", betonte der 23-Jährige im Anschluss an die Partie. "Bezeichnend dafür war auch, dass Christian Mathenia nach dem Abpfiff zu mir gerannt ist und mich jubelnd angebrüllt hat. Wir haben ein gutes Verhältnis, zusammen keine leichte Phase durchgemacht, da dreimal der Torwart gewechselt wurde. Allgemein haben wir ein gutes Verhältnis in unserem Torwartteam. Wir sind schließlich zu viert. Da ist es enorm wichtig, sich zu unterstützen. Gerade jetzt für den Erfolg der Mannschaft."

In einer erneut turbulenten Saison standen sowohl Pollersbeck auch Mathenia im Kasten der "Rothosen". Nachdem Christian Titz das Ruder beim Liga-Dino übernahm, steht aber der Ex-Lauterer, der im Sommer aus der Pfalz an die Alster wechselte, im Kasten des HSV. Am Samstag blieb der Keeper erstmals ohne Gegentor: "Es war ein extremes Spiel heute. Im Fußball ist es nun einmal so, dass man als Keeper ab und zu ein paar Bälle aufs Tor bekommt. Es ist meine Aufgabe, diese dann sicher zu halten. Das ist mir heute gut gelungen."


Bescheidene Töne des U21-Europameisters. Der Rückstand der Hamburger ist nach dem Sieg auf nur noch fünf Punkte geschmolzen. Der Klassenerhalt ist wieder in erreichbare Sphären gerückt. Dennoch bedarf es dreier Top-Leistungen, um den Abstieg auch in dieser Saison verhindern zu können: "Es stehen nun noch drei Spiele auf dem Programm. Wir lassen uns von den äußeren Einflüssen nicht beirren und glauben weiter fest an uns. Wir wissen, dass es schwierig wird, aber ebenso gut wissen wir, dass noch vieles möglich ist."