Der Capitano ist zurück: ​Sebastian Kehl übernimmt eine neu geschaffene Position bei Borussia Dortmund und wird Leiter der Lizenzspielerabteilung. Wie der Verein auf der vereinseigenen Homepage bekannt gab, beginnt der 38-Jährige seine neue Aufgabe ab dem 1. Juni 2018.

Der große Umbruch beim BVB hat bereits mit der ​Verpflichtung von Matthias Sammer als externe Berater begonnen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hat Michal Zorc den Wunsch geäußert, Sebastian Kehl in der sportlichen Leitung des Klubs zu integrieren. Nun haben die Verantwortlichen rund um Hans-Joachim Watzke Nägel mit Köpfen gemacht und die sportliche Führung mit Kehl komplettiert. "Ich freue mich sehr auf den Austausch mit Sebastian und bin mir absolut sicher, dass er für unsere zukünftige Arbeit ein echter Gewinn ist", sagte der BVB-Boss gegenüber der vereinseigenen Homepage und fügte hinzu: "Für Borussia Dortmunds weitere sportliche Entwicklung ist seine neue Tätigkeit von enorm großer Bedeutung“


Zorc zeigte sich ebenfalls sichtlich erfreut über die Rückkehr der Identifikationsfigur des BVB: Er steht als Leiter der Lizenzspielerabteilung für Glaubwürdigkeit, Professionalität und wird beim BVB maßgeblich mitgestalten. Wenn wir neue Positionen schaffen, möchten wir für diese auch die besten Leute holen. Das ist uns mit der Verpflichtung von Sebastian gelungen!“

In einem persönlichen Schreiben richtete sich Kehl, der zwischen 2002 und 2015 insgesamt 263 Bundesliga-Partien für die Schwarz-Gelben absolvierte, drei Meisterschaften gewann, zwei Double einheimste, an die Fans des BVB. Der 38-Jährige äußerte seine Dankbarkeit, die Zukunft des Vereins mitgestalten und mitverantworten zu dürfen. "Ich fühle eine tiefe Verbundenheit mit Borussia Dortmund, den Menschen und der Region. Der BVB ist für mich schon lange eine echte Herzensangelegenheit. Für das Vertrauen in mich möchte ich mich gerade vor diesem Hintergrund ganz herzlich bedanken“, betonte der Vizeweltmeister von 2002.

Neben seiner Erfahrung als Spieler "werde ich meine im Anschluss an die aktive Sportlerkarriere gewonnenen Kompetenzen einbringen können," sagte der ehemalige Mittelfeldspieler weiter und fügte hinzu: "Mein Management-Abschluss bei der UEFA, meine Arbeit beim DFB und bei der DFL sowie die Trainer-A-Lizenz-Ausbildung haben mir für die aktuellen Anforderungen des Fußballs weitere Perspektiven eröffnet, von denen ich in meiner neuen Rolle sicher profitiere."

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