​Jonas Hofmann glänzte am Freitagabend beim 3:0-Erfolg von Borussia Mönchengladbach gegen den VfL Wolfsburg erstmals seit langer Zeit wieder im Fohlen-Trikot. Zwei Treffer leitete der Ex-BVB-Spieler ein und bereitete nach der Partie den anhaltenden Wechselgerüchten ein Ende.


"Das war mit mein bestes Spiel im Gladbach-Trikot. Es hat riesig Spaß gemacht. Alle haben eine Top-Leistung gebracht: Wir Spieler – aber auch die Fans", erklärte Hofmann gegenüber der BILD-Zeitung. Nur eine Tatsache trübte die Euphorie: auch im 49. Bundesligaspiel für die Borussia gelang dem 25-Jährigen kein Tor. Für den BVB traf der Offensivmann in 38 Spielen immerhin dreimal.



Gegen die Wölfe war Hofmann haarscharf dran an seinem ersten Bundesliga-Treffer für die Fohlen, doch der Ball wollte einfach nicht rein: "Er lag schon auf dem Boden. Wenn ich den Ball ein bisschen höher bekomme, ist er drin. Das Tor wäre nach dem Dribbling das I-Tüpfchen gewesen. Ich hoffe, dass es demnächst klappt – so nah war ich hier noch nie dran."


Hofmann und der Glabdach-Torfluch. Selbst in seiner kurzen Zeit beim FSV Mainz war er - rein von den Zahlen her - erfolgreicher (zehn Spiele, drei Tore). Doch der gebürtige Heidelberger hat noch viel vor am Niederrhein. Entgegen der jüngeren Spekulationen will er noch lange Zeit im Borussia-Park kicken. "Da ist gar nichts dran. Ich kann sagen, dass ich auch nächste Saison bei Borussia bin." Bis 2020 läuft der Vertrag des Rechtsaußen. Kann er seine Form von Freitagabend bestätigen, dürfte Gladbach in Zukunft noch sehr viel Freuden am Offensivmann haben.