​Beim 2:0-Sieg des VfB Stuttgart durfte nach zweieinhalb Monaten Anastasios Donis endlich wieder zum Einsatz kommen. Der zuvor unter Hannes Wolf sehr wichtige Dribbelkünstler musste bei Nachfolger Tayfun Korkut stets Platz auf der Bank nehmen. Bei Donis stehen die Zeichen deshalb weiterhin auf Abschied.


23 Minuten Spielzeit bekam der griechische Nationalspieler am Samstag, dabei konnte er durchaus Akzente setzen und der Offensive neuen Schub verleihen. Eine Glanzleistung, die seine unbedingte Startelf-Rückkehr erfordert, war es allerdings nicht.


Donis ist sich seiner Situation bewusst und sprach nach dem gestrigen Sieg offen über seine Zukunftsgedanken. "Wenn man jung ist und nicht viel spielt, muss man ein Team finden, bei dem man spielen kann", sagte er laut Echo24. "Ich habe sehr viele andere Optionen – aus Deutschland, aber auch aus anderen Ländern. Zuerst müssen wir aber die Saison beenden."

Die Tendenz ist also klar, zur Umstimmung bleiben nur drei Spiele übrig. Schade ist das nicht nur für den Verein, sondern auch scheinbar für den Spieler selbst: "Ich möchte natürlich gerne hier bleiben – aber mit der Chance zu spielen. Ohne die, ist die Möglichkeit, dass ich hier bleibe, gering!"


Trotz der sportlich ungemütlichen persönlichen Situation des 21-Jährigen scheint das Verhältnis zum Trainer und Sportdirektor nicht schlecht zu sein. Dass man den Sommer-Neuzugang behalten möchte, dürfte keine Überraschung sein: "Vom Verein und Manager Michael Reschke erfahre ich eine große Unterstützung. Sie wollen, dass ich bleibe."


Erst im vergangenen Sommer verpflichtete der VfB Stuttgart Donis für kolportierte vier Millionen Euro von Juventus Turin. In bisher 15 Pflichtspielen gelang ihm aber nur ein Treffer. Sein Vertrag läuft noch bis 2021.