RB Leipzig kassierte am 31. Bundesliga-Spieltag eine saftige Heimpleite. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim - ausgerechnet ein direkter Konkurrent im Kampf um die internationalen Plätze - kam der amtierende Vizemeister mit 2:5 unter die Räder. Zu allem Unglück sah auch noch Emil Forsberg eine umstrittene Rote Karte, für die er sich nach dem Spiel entschuldigte.


Im Kampf um Europa zeigt RB Leipzig Nerven. Auf die Heimniederlage gegen Leverkusen (1:4) folgte ein Unentschieden gegen den SV Werder Bremen, zurück auf heimischen Rasen setzte es gegen Hoffenheim die nächste Ohrfeige. Spielmacher Emil Forsberg brannten nach den schwachen letzten Wochen die Sicherungen durch: Nachdem ihn Gegenspieler Florian Grillitsch ruppig gezogen hatte, schlug der Schwede nach hinten aus, traf Grillitsch am Hals - und wurde des Feldes verwiesen.

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Schiedsrichter Tobias Welz zeigte Emil Forsberg für eine vermeintliche Tätlichkeit die Rote Karte


Bei einem Blick auf die Szene ein durchaus zweifelhafter Platzverweis, aber dennoch eine dumme Aktion, die einem erfahrenen Spieler wie Emil Forsberg nicht passieren sollte. „Das Ergebnis und die Rote Karte sind bitter", wird der Mittelfeldspieler von Sportbuzzer zitiert. "Es tut mir vor allem auch für unsere Fans leid - so ein Resultat haben sie nicht verdient. Wir können uns nur für den Top-Support bedanken."


Und dennoch haderte Forsberg mit der Entscheidung des Schiedsrichters: "Ich treffe meinen Gegenspieler im Lauf mit dem Arm. Allerdings hätte der Schiedsrichter schon vorher pfeifen können, weil ich extrem gehalten wurde." Während Gegenspieler Grillitsch verwarnt wurde, musste Forsberg frühzeitig nach 47 Minuten duschen gehen. Für das kommende Bundesliga-Spiel beim FSV Mainz 05 ist der Schwede folgerichtig gesperrt.