Nicolai Müller will im Saisonendspurt mit dem Hamburger SV nochmal angreifen. Der Angreifer, der weite Teile der Saison mit einem Kreuzbandriss verpasste, hofft auf sein Comeback noch in dieser Saison. Gedanken über die Zukunft stellt Müller derweil hinten an. 


Beim HSV wird Nicolai Müller schmerzlich vermisst. Knapp sechs Monate liegt seine Kreuzbandverletzung zurück, der 30-Jährige befindet sich wieder im Mannschaftstraining und hofft auf eine baldige Rückkehr. „Es fühlt sich wieder gut an, ich freue mich, dass ich wieder so viele Sachen machen kann“, sagte der Angreifer in der Halbzeitpause des Bundesliga-Spiels zwischen seinem HSV und dem SC Freiburg (1:0). Sein erklärtes Ziel sei ein Comeback noch in dieser Saison.

Keine Gedanken mehr über die Zukunft gemacht


Drei Spiele stehen für den Hamburger SV noch aus, es könnten die vorerst letzten in der Bundesliga sein: Fünf Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang 16. Nur dank des wichtigen Sieges gegen den SC Freiburg wahrt der HSV überhaupt die theoretische Chance auf den Klassenerhalt. "Wir hatten einen guten Start, haben uns dann aber zurückgezogen und hatten dann Glück, dass unser Torwart uns im Spiel hält. Er macht das sehr, sehr gut", analysierte Müller die erste Halbzeit seiner Mannschaft.


Vertrauen in die Mannschaft und Trainer Titz habe er. Wichtig ist nun, dass Titz „ die richtigen Worte" findet und "die Jungs noch mal heiß macht." Der Fokus bei Nicolai Müller liegt auf dem Abstiegskampf mit dem HSV und seinem Comeback - was die Zukunft bringt, weiß der 30-Jährige noch nicht: „Ich habe mir darüber keine Gedanken mehr gemacht. Mein Ziel ist es, fit zu werden und der Mannschaft noch mal zu helfen.“