Nächster Rückschlag in der Liga für Eintracht Frankfurt. Gegen Hertha BSC kamen die sonst so defensiv starken Mannen von Trainer Niko Kovac mit 3:0 unter die Räder. Zu allem Übel hat sich Mittelfeldspieler Jonathan de Guzman verletzt, eine endgültige Diagnose steht noch aus.


Das war nichts. Mit 3:0 ging die SGE gegen Hertha BSC unter und musste im Kampf um Europa einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Während man im DFB-Pokal nach dem Sieg gegen Schalke ins Finale einziehen konnte, läuft es in der Liga richtig mau: In den letzten vier Spielen hagelte es drei Niederlagen und ein Unentschieden, die Eintracht ist auf Rang Sieben abgerutscht. "Wir hatten das Pokalspiel in den Knochen. Allerdings soll das keine Ausrede sein", ordnete ein geknickter Jonathan de Guzman die Niederlage ein.

MRT-Untersuchung bei de Guzman


Der gebürtige Kanadier (läuft für die Niederlande auf) musste bereits nach 40 Minuten verletzt ausgewechselt werden. "Ich selbst musste raus, weil ich einen kleinen Schmerz im Oberschenkelmuskel hatte. Was es genau ist, wird ein MRT zeigen", gab der 30-Jährige zu Protokoll. Die Niederlage erklärte er als unnötig, vor allem nach einer ordentlichen ersten Halbzeit: "Wir waren klar besser in der ersten Hälfte. Nach der Pause war es dann ein anderes Spiel."


Für die Eintracht stehen nun Wochen der Wahrheit an. "Wir haben ein schweres Restprogramm vor uns. Das wird nicht einfach. Heute hatten wir eine große Chance, für eine Vorentscheidung im Kampf um Europa zu sorgen", ärgerte sich de Guzman über die verpasste Gelegenheit. Die SGE gastiert am kommenden Wochenende beim FC Bayern München, anschließend geht es gegen den Hamburger SV. Ob Jonathan de Guzman den 'Adlern' im Kampf um Europa noch helfen kann, werden die Untersuchungen zeigen.