​Der von Standard Lüttich ausgeliehene Angreifer Ishak Belfodil wird den ​SV Werder Bremen vermutlich im Sommer schon wieder verlassen. Einem Bericht von dhnet.be zufolge soll der Algerier sich bereits vor mehreren Monaten gegen einen Verbleib bei dem Nordklub entschieden haben.


Der 26-Jährige war im Sommer 2017 für diese Saison von dem belgischen Spitzenklub an die Weser ausgeliehen worden. Zudem sicherten sich die Hanseaten eine Kaufoption, bei der sie rund 6,5 Millionen Euro überweisen hätten müssen, um den Algerier fest zu verpflichten. Wie nun in dem Bericht veröffentlicht wurde, hatte jedoch auch der Stürmer eine besondere Klausel in seinem Arbeitspapier verankert.

Demnach macht er bereits im November 2017 von einer sogenannten Widerspruchsklausel Gebrauch und somit ist die vereinbarte Kaufoption hinfällig. Der Afrikaner hatte sich damals dafür entschieden, da er in diesem Zeitraum nur sehr selten zum Einsatz kam. Zuletzt blühte er unter ​Trainer Florian Kohfeldt aber etwas auf und somit könnte es möglich sein, dass sich alle Parteien nach der Saison noch einmal zusammensetzen, um über die Zukunft des Rechtsfußes zu verhandeln.


In der Rückrunde verpasste Belfodil lediglich ein Spiel und wurde sonst stets eingesetzt. Dabei konnte der variabel einsetzbare Offensivspieler drei Treffer erzielen und bereitete ein weiteres vor. Auch beim Spiel heute Nachmittag gegen den VfB Stuttgart wird er voraussichtlich wieder in der Startelf stehen. Dem Bericht zufolge soll derzeit die Tendenz dennoch eher Richtung Abschied deuten. Dabei seien mehrere europäische Klubs eine Option. Ein Wechsel nach China, der im Winter noch kolportiert wurde, soll hingegen vom Tisch sein.