Die Saison ist für die Chelsea-Leihgabe Michy Batshuayi bei Borussia Dortmund definitiv beendet. Der 24-Jährige verletzte sich am Sprunggelenk und wird in den entscheidenden Wochen der Dortmunder somit nichts zu einer erfolgreichen Qualifikation für die Champions League beitragen können. Für die nächste Saison gibt es allerdings schon Planungen mit dem Belgier, wie die Bild-Zeitung berichtet.


Nach dem Abgang von Top-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in Richtung London, war man in Dortmund zufrieden, dass man mit Michy Batshuayi einen halbwegs gleichwertigen Ersatz, wenn auch nur zeitweise, gefunden hatte. Der 24-Jährige absolvierte zehn Spiele in der Bundesliga, traf dabei sieben Mal und bereitete ein weiteres Tor vor. Zum Saisonende wird er aber planmäßig zu den 'Blues' an die Stamford Bridge zurückkehren. Dass der 14-fache belgische Nationalspieler (sechs Tore) die kommende Saison dann aber auch beim FC Chelsea bestreiten wird, ist indes nicht komplett gesichert.


Wer übernimmt die Zügel in London?


"Das Interesse, ihn zu verpflichten, ist grundsätzlich da. Chelsea hat mit Giroud und Morata ohnehin schon zwei Mittelstürmer. Wir müssen aber erst einmal abwarten, wer nächste Saison Chelsea-Trainer wird. Dann schauen wir weiter", so äußerte sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zur Personalie. Heißt im Klartext: Ob der BVB Chancen auf eine permanente Batshuayi-Verpflichtung hat, hängt auch vom kommenden Cheftrainer des FC Chelsea ab. Antonio Conte gilt nicht als der größte Fan des belgischen Angreifers, warf diesem einst taktische Defizite vor. Sollte der Italiener im Amt bleiben, könnte die Borussia eine Verpflichtung forcieren.


Aufgrund des schlechten Saisonergebnisses ist ein Trainerwechsel in London allerdings nicht unwahrscheinlich. In diesem Fall würden die Karten neu gemischt werden und die Zukunft des Torjägers wäre wieder ungewiss. In jedem Fall würde ein Transfer den BVB einiges, wohl bis zu 40 Millionen Euro, kosten. Letztlich bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in Dortmund und auch beim FC Chelsea entwickelt. Auch eine erfolgreiche Weltmeisterschaft mit Belgien könnte neuen Wind in die Angelegenheit tragen und das Interesse am Stürmer generell steigern.