BREMEN, GERMANY - APRIL 01:  (L-R) Max Kruse and Zlatko Junuzovic of Bremen celebrate after the Bundesliga match between SV Werder Bremen and Eintracht Frankfurt at Weserstadion on April 1, 2018 in Bremen, Germany.  (Photo by Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images)

SV Werder Bremen: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Stuttgart

Mit einem Sieg beim VfB Stuttgart kann Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr) den Klassenerhalt auch rechnerisch festmachen. Für Werder-Coach Florian Kohfeldt ist der Zeitpunkt aber nicht entscheidend. "Wichtig ist, dass er da stehen wird", meinte der 35-Jährige am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Einfach wird es nicht, die drei Punkte aus Stuttgart mitzunehmen, prognostizierte Kohfeldt: "Der VfB ist für mich die disziplinierteste Mannschaft der Liga in der Ordnung. Deshalb sind sie sehr schwer zu bespielen."


Mit dieser Startelf soll das dennoch gelingen:

11. Jiri Pavlenka

Der tschechische Nationalkeeper Jiri Pavlenka ist die klare Nummer eins im Tor der Grün-Weißen. Sieben Mal blieb der 26-Jährige in seiner Bundesliga-Debütsaison ohne Gegentreffer. Sollte das gegen den VfB Stuttgart auch gelingen, sind die Chancen auf den vorzeitigen Klassenerhalt groß. 

10. Theodor Gebre Selassie

Eine feste Größe im Kohfeldt-Team ist auch Pavlenkas Landsmann Theodor Gebre Selassie. Der Rechtsverteidiger ist auch in Stuttgart gesetzt, wenn der Werder-Coach im Vergleich zum Leipzig-Spiel wieder auf eine Viererkette umstellen könnte. "Wenn der Klassenerhalt sicher ist, dann wird das auch gefeiert. Da werden auch ein paar Bier dabei sein", meinte der Routinier auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

9. Milos Veljkovic

Ob Dreier- oder Viererkette: Milos Veljkovic ist unter Kohfeldt in der Innenverteidigung gesetzt. Der 22 Jahre alte Serbe hat dank der guten Leistungen in der Rückrunde gute Chancen auf den WM-Zug aufzuspringen. Werder würde zuvor gerne seinen bis 2019 laufenden Vertrag verlängern.

8. Niklas Moisander

Daneben gibt Niklas Moisander den Abwehrchef. Der 32-jährige Finne ist der Ruhepol der Werder-Defensive und organisiert mit seiner ruhigen und sachlichen Art das Abwehrspiel der Grün-Weißen. Beim 1:1-Remis vergangenen Sonntag gegen Leipzig gewann er allerdings nur ungewohnt schwache 33 Prozent seiner Zweikämpfe. Dagegen war er offensiv äußerst gefährlich und erzielte den zwischenzeitlichen Führungstreffer.

7. Marco Friedl

Die Bayern-Leihgabe darf wohl zum dritten Mal in Folge in der Startelf ran und den weiter am Oberschenkel verletzten Ludwig Augustinsson ersetzen. "Bei Ludde wird es nicht reichen", bestätigte Kohfeldt den Ausfall des schwedischen Nationalspielers. Friedl zeigte gegen RB zwar eine durchwachsene Partie, dürfte aber im Team bleiben.

6. Philipp Bargfrede

Gegen Leipzig war Philipp Bargfrede als zentraler Mann der Dreierabwehr der beste Spieler auf dem Platz. In Stuttgart könnte er wieder eine Postion nach vorne Rücken und mehr aus dem Mittelfeld agieren. Dank der taktischen Flexibilität des 29-Jährigen kann Kohfeldt aber je nach Spielsituation umstellen.

5. Maximilian Eggestein

Maximilian Eggestein ist der Dauerläufer im Werder-Mittelfeld und spulte auch gegen Leipzig wieder gewohnt starke 11,42 Kilometer ab. Mehr liefen nur Kollege Thomas Delaney und RB-Abräumer Diego Demme. Der U21-Nationalspieler ist auch gegen den VfB Stuttgart im zentralen Mittelfeld gesetzt. 

4. Zlatko Junuzovic

Kapitän Zlatko Junuzovic wird aller Voraussicht nach vom Flügel ins Zentrum rücken und den Gelbgesperrten Thomas Delaney ersetzen. "Er hat hohe Chancen", sagte Kohfeldt auf der Pressekonferenz zu den Startelf-Aussichten des 30 Jahre alten Österreichers, dessen Vertrag an der Weser im Sommer ausläuft.

3. Florian Kainz

Durch die Versetzung des Kapitäns wird auf dem offensiven Flügel eine Stelle frei. Um diese bewerben sich neben Winter-Neuzugang Milot Rashica auch Florian Kainz und Ishak Belfodil. Zwei aus diesem Trio dürfen wohl von Beginn an ran. Der wiedergenesene Aaron Johannsson dürfte noch keine Startelf-Option sein. Florian Kainz könnte auf der rechten Seite den Vorzug bekommen.

2. Ishak Belfodil

Der algerische Nationalspieler kam gegen RB nach gut einer Stunde für Rashica in die Partie. Gegen den VfB könnten die beiden ihre Rolle tauschen und Belfodil beginnen. Möglich aber auch, dass Rashica im Team bleibt. Es ist wohl die knappste Entscheidung, die Kohfeldt treffen muss.

1. Max Kruse

Werders "Unterschiedsspieler" Max Kruse ist dagegen unumstritten und wird auch in Stuttgart als zentrale Spitze beginnen, von dort aus aber immer wieder die gewohnten Wege aus dem Zentrum heraus machen. Der 30-jährige Ex-Nationalspieler wartet seit drei Partien auf sein siebtes Saisontor, konnte gegen RB aber Treffer Nummer acht vorbereiten.