Kuriose Klausel: Vom Bundesliga-Abschneiden von RB Leipzig hängt ab, wieviel der FC Liverpool für den bereits feststehenden Sommer-Wechsel von Naby Keïta berappen muss. Je besser RB am Ende dasteht, desto mehr müssen die Reds zahlen. Für die Champions-League-Quali und zusätzliche Keïta-Millionen muss gegen Hoffenheim dringend ein Heimsieg her.


Beim FC Liverpool wird man am kommenden Samstag wohl 1899 Hoffenheim die Daumen drücken - insbesondere die Finanzchefs bei den Reds. Die Kraichgauer treffen im direkten Europa-Duell auf Vizemeister RB Leipzig (15.30 Uhr). Warum das die Verantwortlichen in Liverpool tangiert?


Sollte Hoffenheim in Leipzig drei Punkte mitnehmen, könnte RB bis auf Rang sieben abrutschen, die TSG gleichzeitig auf den fünften Platz klettern. Die Champion League wäre für Leipzig dann drei Spieltage vor Schluss kaum noch zu erreichen. Die Endplatzierung der Bullen hat große Auswirkungen auf den ​bereits feststehenden Wechsel von Naby Keïta an die Anfield Road.


Kurios: Keita-Ablöse hängt an RB-Abschneiden 


Die Reds hatten deutlich mehr als die per Ausstiegsklausel festgeschriebene Ablösesumme von 55 Millionen Euro gezahlt, um sich die Dienste des Mittelfeldspielers frühzeitig zu sichern. Bis zu 75 Millionen Euro ist das Klopp-Team bereit, für Keïta auf den Tisch zu legen. Diese Summe wird aber nur dann fällig, sollte sich ​RB erneut für die Champions League qualifizieren, berichtet die ​Bild. Wird es "nur" die Europa League, müsste Liverpool fünf Millionen Euro weniger zahlen. Geht Leipzig im Rennen um Europa gänzlich leer aus, würden sogar nur 65 Millionen Euro fällig. 

Diese Staffelung soll bereits beim Transfer des 23-Jährigen im Sommer 2016 von Salzburg nach Leipzig vereinbart worden sein. Während man auf der Insel also jede RB-Niederlage feiern dürfte, braucht die ​Mannschaft von Ralph Hasenhüttl dringend einen Heimerfolg gegen Hoffenheim. Dann wäre die Chance, dass die Kasse gleich doppelt klingelt, wieder riesengroß.


Da sich der BVB und Bayer Leverkusen gegenseitig die Punkte wegnehmen, könnte RB auf einen Zähler auf Rang vier herankommen - und wieder nach den Königsklassen- und Keïta-Bonus-Millionen greifen.