​Markus Anfang wird ab der kommenden Saison den Platz auf der Trainerbank beim 1. FC Köln einnehmen. Allerdings sorgte der Ablauf des Deals intern für einige Querelen. Einige Gremien wurden in die Entscheidungsfindung nicht mit einbezogen.


Trotz des drohenden Abstiegs der Geißböcke, wechselt Markus Anfang im Sommer zum FC. Dabei könnte der Coach mit Holstein Kiel vielleicht im kommenden Jahr erstklassig spielen. Die "Störche" peilen derzeit den Aufstieg an.

Über die Qualität des gebürtigen Kölners herrscht beim FC Einigkeit. Allerdings wurden bei der Verpflichtung des 43-Jährigen einige Gremien nicht informiert, obwohl dies die Vereinssatzung vorgibt. Aus diesem Grund herrscht derzeit schlechte Stimmung im Verein. Dies zumindest will das Portal Effzeh.com in Erfahrung gebracht haben.


Mitglieder des "Gemeinsamen Ausschuss" beklagen, dass die Presse früher über die Anfang-Verpflichtung informiert wurde als das Gremium. Dies sei bereits in der Vergangenheit des Öfteren vorgekommen. Vorstand und Geschäftsführung zögen ihr Ding durch, ohne Absprache mit dem Gremium, so heißt es. Die Mitglieder erfuhren die offizielle Bekanntgabe aus dem Express und dem Kölner Stadt-Anzeiger und nicht, so wie es sein sollte, aus erster Hand.


Die Verpflichtung von Markus Anfang machte wieder einmal deutlich: Intern läuft es nicht rund bei den Geißböcken. Es gibt zu viele Entscheidungsträger und Partien. Der interne Zoff sollte nun aber schnell beigelegt werden, denn definitiv sicher, ist der Abstieg der Domstädter noch nicht. Allerdings bräuchte der 'Effzeh' schon vier Siege aus den letzten vier Partien und wäre zusätzlich auf massive Punktverluste der Konkurrenz angewiesen. Doch auch in Köln stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.