Timo Werner hat in den letzten Wochen etwas den Schlendrian drin. Der Topstürmer von RB Leipzig trifft nicht mehr so, wie er es noch am Saisonanfang praktizierte. Ralf Rangnick, Sportchef des Red-Bull-Klubs, nimmt seinen Angreifer in Schutz.


​Auf Timo Werners Schultern lastet die Hoffnung einer ganzen Nation. RB Leipzigs Starstürmer soll Deutschland bei der anstehenden WM zum Titel schießen. Doch in diesen Tagen hat Werner etwas mit Ladehemmung zu kämpfen. In den letzten elf Ligaspielen gelangen dem Angreifer gerade mal ein Tor und zwei Vorlagen – WM-Form sieht anders aus.

FBL-EUR-C3-LEIPZIG-MARSEILLE

Timo Werner befindet sich in einer Schaffenskrise



Ralf Rangnick, Sportchef in Leipzig, nimmt Werner jedoch in Schutz. „Die vielen Tore von Timo letzte Saison und in der Hinrunde hatten was mit der Art und Weise zu tun, wie wir spielen“, sagt der Manager zur Bild und liefert ein Beispiel. Im Spiel gegen Werder Bremen (1:1) am vorigen Wochenende hatte Werner laut Rangnick „vier gute Chancen, bei dreien wird er in die Gasse bedient. Genau das müssen wir wieder in den Mittelpunkt unserer Spielweise bringen.“


Und weiter: „Es gab Gründe, warum es zuletzt nicht so gut geklappt hat: Wir waren müde, wir haben insgesamt nicht gut verteidigt. Aber das muss ja nicht so bleiben.“ Laut Rangnick sei Werner aktuell noch nicht wieder bei einhundert Prozent. Der Klub habe aber andere Spieler, die jetzt gefordert seien, legt Rangnick nach.