HAMBURG, GERMANY - APRIL 18:  Christian Titz, head coach of Hamburg talks to the players during a training session of Hamburger SV at Volksparkstadion on April 18, 2018 in Hamburg, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Hamburger SV: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den SC Freiburg

Abstiegskrimi am 31. Spieltag: Für den HSV steht gegen Freiburg ein Endspiel an. Am Samstag um 15:30 Uhr empfängt der stark abstiegsgefährdete Hamburger Sportverein den Sportclub aus Freiburg zum Keller-Duell, Platz 17 gegen Platz 16. Diese Elf wird Christian Titz voraussichtlich auf das Feld schicken.

1. Julian Pollersbeck

Am 23-Jährigen gibt es für HSV-Trainer Christian Titz nichts zu rütteln. Schließlich war er es, der den Torhüterwechsel bei den Hanseaten einleitete und Mathenia durch den U21-Nationaltorhüter ersetzte. Sechs Einsätze in der Bundesliga absolvierte Pollersbeck bis jetzt; gegen die Freiburger kündigt sich sein siebter Einsatz an.

2. Gotoku Sakai (C)

Auch der HSV-Kapitän Gotoku Sakai gilt als Konstante in der Aufstellung von Christian Titz. Der 27-jährige Japaner kam in dieser Saison bereits zu 24 Einsätzen in der Bundesliga. Gegen Mitte der Woche musste der Rechtsverteidiger mit dem Training aussetzen, da er unter Schmerzen am Sprunggelenk litt. Er stieg aber bereits wieder in das Training ein, weshalb ein Einsatz gegen Freiburg nicht gefährdet ist.

3. Kyriakos Papadopoulos

Im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim wird Titz seine Defensive voraussichtlich auf zwei Positionen verändern. Für den jungen van Drongelen wird der Grieche 

Kyriakos Papadopoulos wieder in die Startelf rücken. Gegen die Sinsheimer musste er zusehen, da er eine Sperre aufgrund seiner zehnten gelben Karte absaß.

4. Gideon Jung

Der 23-Jährige stand schon bei der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim in der Innenverteidigung. Im direkten Abstiegsduell gegen den SC Freiburg wird Titz wohl wieder auf Jungs Dienste setzen. Er absolvierte in der Bundesliga in der aktuellen Spielzeit bereits 26 Einsätze.

5. Josha Vagnoman

Eine weitere Veränderung muss Titz auf der linken Abwehrseite vornehmen: Douglas Santos kassierte gegen die TSG seine fünfte gelbe Karte und muss dementsprechend vertreten werden. In diesem Zusammenhang wird Titz wohl wieder einmal auf die Jugend setzen. Der erst 17-jährige Josha Vagnoman wurde bereits in der Bundesliga eingewechselt. Gegen Hoffenheim könnte sein erster Einsatz über 90 Minuten erfolgen.

6. Matti Steinmann

Eine schwierige Aufgabe im Mittelfeld der Hanseaten hat der 23-jährige Matti Steinmann. Er bestritt in der Bundesliga vier Einsätze, stand dabei auch vier Mal in der Startelf, wird von Christian Titz gefördert und dürfte damit auch gegen Freiburg wieder den Vorzug erhalten. 

7. Gian-Luca Waldschmidt

Bereits gegen Hoffenheim war Waldschmidt von Titz nicht als nominelle Sturmspitze aufgestellt worden, sondern eher hinter Aaron Hunt und an der Seite von Lewis Holtby. Ein solches Modell ist auch gegen Freiburg wieder denkbar. Der Stürmer wartet bei 17 Einsätzen in der Bundesliga nach wie vor auf sein erstes Saisontor für den HSV.

8. Lewis Holtby

Die Doppel-10, die auch gegen die TSG aufgeboten wurde, wird damit auch gegen Freiburg wieder ran dürfen: neben Waldschmidt wird Lewis Holtby erwartet, der erst seinen 13. Saisoneinsatz in der Bundesliga bestreiten wird. Drei Tore konnte der 27-Jährige dabei bisher beisteuern. 

9. Tatsuya Ito

Auf der linken Außenbahn wird sich beim HSV im Vergleich zur vorherigen Partie ebenfalls nichts verändern: so wird die Nummer 43, Tatsuya Ito, zum bereits 17. Saisoneinsatz kommen. Bislang ist der Japaner allerdings noch ohne Torbeteiligung. Ob sich das gegen die Badener ändern wird, bleibt abzuwarten.

10. Filip Kostic

Fünf Tore und eine Torvorlage stehen für den Hamburger Linksaußen Filip Kostic, einst teuerster Neuzugang der HSV-Geschichte, zu Buche. Er wird ebenfalls wieder beginnen dürfen, denn mit Spielern wie Jatta, Arp, Salihovic, Ekdal oder Ambrosius hat Titz keine wirklichen Alternativen mehr im Kader, zumal Müller auch verletzt fehlt.

11. Aaron Hunt

Wie bereits gegen Hoffenheim dürfte sich Titz für die Option mit Aaron Hunt als Sturmspitze entscheiden. Der gelernte offensive Mittelfeldspieler war bereits zwei Mal auf dieser Position aufgestellt worden. Bisher bestritt der Ex-Bremer 25 Saisoneinsätze und erzielte dabei zwei Tore, legte außerdem zwei weitere Treffer vor.