​Er war der Matchwinner der Eintracht aus Frankfurt im Halbfinale des DFB-Pokals gegen den FC Schalke 04: Luka Jovic traf spektakulär zum Siegtreffer der SGE und sorgte somit dafür, dass die Eintracht vom Main zum zweiten Mal in Folge im Finale des DFB-Pokals in Berlin spielen wird. Die Hessen sind folglich an einer Verpflichtung des Stürmers interessiert, der derzeit nur ausgeliehen ist. Der Preis hierfür steht fest, wie die Bild-Zeitung berichtet.


Die Bilanz des 20-jährigen serbischen Mittelstürmers spricht für ihn: Luka Jovic erhielt von Niko Kovac im DFB-Pokal fünf Einsätze, Jovic legte einen Treffer vor und erzielte einen selbst. Eben jenen, der die Eintracht in das Finale gegen Kovacs zukünftigen Arbeitgeber, den FC Bayern München, führen wird. In der Bundesliga stellte er seine Treffsicherheit und Torgefährlichkeit ebenfalls unter Beweis. Alle 90 Minuten traf der Serbe bislang im Durchschnitt: 19 Einsätze, acht Tore und eine Torvorlage. Damit verdrängte das Sturm-Talent selbst Sébastien Haller im Angriff der Eintracht.

Bayer 04 Leverkusen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

200.000 Euro Leihgebühr, sechs Millionen Ablöse: Luka Jovic gilt als Schnäppchen.



Jovic kommt aus der Jugend von Roter Stern Belgrad. Im Januar 2016 wechselte er nach Zypern zu Apollon Limassol. Am 1. Februar 2016 wurden dann rund 6,6 Millionen Euro veranschlagt, um den Wechsel des Stürmers von Zypern nach Lissabon zu realisieren. Dort lief er für die zweite Mannschaft von Benfica auf. Zur Saison 17/18 sicherten sich die Frankfurter schließlich Jovics Dienste. Die Leihgebühr soll gerade einmal 200.000 Euro betragen haben. Auch eine feste Verpflichtung gilt in den Zeiten des überhitzten Marktes als Schnäppchen - denn der 21-Jährige würde laut Bild "nur" sechs Millionen Euro kosten.


"Da haben wir einen richtig guten Fang gemacht. Und das für kleines Geld", so Noch-Trainer Kovac über seinen Angreifer. "Natürlich kann er verpflichtet werden. Das wird der Klub auch tun", ergänzte dieser. Sechs Millionen Euro werden also nach Lissabon überwiesen - gut angelegtes Geld für das Juwel, das einst zum jüngsten Torschützen der serbischen Liga wurde, sich in Portugal aber auf dem Scheideweg befand. Nun ist selbst die anstehende WM ein Thema für Jovic.