​Im Winter startete Henrikh Mkhitaryan seinen zweiten Anlauf, in der Premier League Fuß zu fassen. Nach einer durchwachsenen Zeit bei Manchester United, wechselte er zum FC Arsenal. Der Ex-Berater des Armeniers enthüllte nun, dass sein ehemaliger Klient beinahe 2013 schon auf der Insel gelandet wäre.


"Wenn wir uns nicht von Henrikh getrennt hätten, wäre er zu Liverpool gegangen", erklärte Dimitry Seluk in einem Interview mit TheseFootballTimes. Doch Mkhitaryan verfolgte andere Ziele: "Er hatte sich damals bereits einen Namen gemacht. Und als Borussia Dortmund 27 Millionen Euro für ihn bot, hatte ihn plötzlich Raiola unter seine Fittiche genommen." Der Star-Berater, der u.a. auch Zlatan Ibrahimovic und Paul Pogba betreut, roch das große Geld und riss sich die Dienste des armenischen Superstars unter den Nagel.



"Ich hatte bereits mit Liverpool verhandelt, die auch interessiert waren und ihn holen wollten", so sein Ex-Berater weiter. Doch die "Reds" waren damals klar hinter dem BVB anzusiedeln, der im selben Jahr das Champions-League-Finale gegen die Bayern nur knapp verlor. Mkhitaryan wechselte schließlich von Schachtar Donezk ins Ruhrgebiet und wurde zum zwischenzeitlich teuersten Neuzugang der BVB-Historie.


Drei Jahre später aber, verschlug es ihn dann doch auf die Insel. Für 42 Millionen Euro sicherte sich Manchester United die Dienste des Offensivmannes. Ohne großen Ertrag. Nur eineinhalb Jahre später, wechselte Mkhitaryan erneut das Lager. Seit Januar spielt er für den FC Arsenal.