​So hatte sich Mergim Mavraj die Saison mit Sicherheit nicht vorgestellt: Der albanische Innenverteidiger ist beim Hamburger Sportverein momentan komplett außen vor und wurde aus der Profimannschaft gestrichen. Wie die Hamburger Morgenpost nun berichtet, ist Mavraj dabei nicht einmal mehr ein Thema für das U21-Team des HSV.


Ende März bestritt der 31-jährige Innenverteidiger sein letztes Fußballspiel auf dem Rasen. Dabei trug er allerdings nicht das Trikot des abstiegsgefährdeten HSV, sondern lief zum 38. Mal für die albanische Nationalmannschaft auf, die an jenem 26. März mit 0:1 gegen die norwegische Auswahl verlor. In Deutschland scheint er derzeit von Spielpraxis meilenweit entfernt zu sein.

TSG 1899 Hoffenheim v Hamburger SV - Bundesliga

"Es ist eine Ausbildungsmannschaft" - Sportdirektor Bernhard Peters sieht Mergim Mavraj nicht in der U21.



Der Sportdirektor des HSV, Bernhard Peters, erklärte nun, warum Mavraj denn nicht einmal in der HSV-Reserve Einsätze sammeln darf. "Es ist eine Ausbildungsmannschaft", so die schlichte Begründung. Ähnlich wie schon bei Lewis Holtby soll Mavraj den Talenten der U21 also nicht die Spielzeit wegnehmen. Heißt im Klartext: Mavraj darf trainieren, doch wird bis zum Saisonende voraussichtlich in keiner Partie mehr zum Einsatz kommen, weder für die Profis, noch für die Reserve.


Ein Abschied zum kommenden Sommer scheint somit besiegelt, zumal die Hanseaten mit der Verpflichtung von David Bates, der von den Glasgow Rangers nach Deutschland kommen wird, ohnehin schon reagierten und Personal für die Verteidigung verpflichteten. Das ist wohl das letzte Signal, das es brauchte, um zu verstehen, dass Mavrajs Zeit in der Hansestadt nach anderthalb Jahren abgelaufen sein wird. Zum 1. Januar des vergangenen Jahres war er von Köln nach Hamburg gewechselt. Zuvor machte er in Fürth, Bochum, Darmstadt und zu Jugendzeiten in Offenbach Station.