Johannes Geis könnte im Sommer zur heiß diskutierten Personalie werden. Stand jetzt kehrt der defensive Mittelefeldspieler nach Ablauf der Saison wieder zu Schalke 04 zurück. Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga gilt als nicht unwahrscheinlich. André Breitenreiter schließt einen Transfer zu Hannover 96 schon mal aus.


Von der Leihe zum FC Sevilla hatten sich sowohl Johannes Geis als auch Schalke 04 mehr erhofft. Beim spanischen Erstligisten kam der 24-Jährige nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Er betonte in der Vergangenheit zwar mehrmals, dass es ihm in Andalusien gefalle. Doch eine Rückkehr zu den Knappen ist wahrscheinlicher.


Ob er unter Domenico Tedesco eine zentrale Rolle einnimmt, ist unklar. Geis will nach seinem – von den Spielzeiten her – verkorkstem Leihgeschäft nach Sevilla endlich wieder regelmäßig zum Einsatz kommen. Gehandelt wurde der Schweinfurter unter anderem beim VfB Stuttgart, ​dem VfL Wolfsburg und Hannover 96.

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Johannes Geis steht vor einer ungewissen Zukunft


Ein Wechsel nach Niedersachsen ist jedoch kein Thema. „Ein guter Spieler, aber da ist nichts dran. Er ist ja auch mehr ein Mann für den Aufbau“, dementiert 96-Coach André Breitenreiter im kicker ein Interesse an seinem ehemaligen Spieler. An sich hätte es passen können: Als Breitenreiter noch auf Schalke trainierte, war Geis unangefochtener Stammspieler.


Der Blondschopf sieht somit einer ungewissen Zukunft entgegen. Dass Sevilla die vor der Leihe vereinbarte Kaufoption in Höhe von zehn Millionen Euro zieht, gilt längst als unwahrscheinlich. Und ob Geis auf Schalke eine Chance erhält, ist ebenfalls nicht gesichert. Zumindest könnte er in die Fußstapfen von Leon Goretzka oder Max Meyer treten.