Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund sind froh, dass die Seuchensaison in wenigen Wochen beendet ist. Noch ist unklar, wer den BVB-Umbruch in der kommenden Spielzeit leiten wird. Sportdirektor Michael Zorc lässt sich in der Trainerfrage nicht aus dem Konzept bringen.


Vier Spieltage sind in dieser Saison noch zu gehen. Vier Spieltage, an denen sich Borussia Dortmund anschickt, diese Runde voller Höhen und Tiefen mit der Qualifikation für die Champions League positiv ausklingen zu lassen. Nebenschauplatz ist die bisher ungeklärte Trainerfrage, in der sich Michael Zorc nicht beirren lässt.


„Unsere ganze Konzentration gilt der Champions-League-Qualifikation. Und das wird kein Selbstläufer“, spricht der Sportdirektor im kicker klare Worte. Die Priorität ist gesetzt, eine Tendenz scheint klar. Unlängst war zu vernehmen, dass Peter Stögers auslaufender Vertrag – auch bei erfolgreicher Qualifikation für die Champions League – nicht verlängert werde.

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Lucien Favre gilt als Kronfavorit beim BVB


Der Österreicher selbst will es „durchziehen und in die Champions League kommen“. Dann sei alles gut, „wie auch immer es dann weitergeht“. Sekundär sei es, meint Stöger, wie es mit ihm weitergehe. Dem Vernehmen nach gilt ​Lucien Favre als Kronfavorit auf das im Sommer vakante Traineramt. Der Schweizer steht bei der OGC Nizza zwar noch bis 2019 unter Vertrag, macht nach der Saison aber von seiner Ausstiegsklausel (drei bis fünf Millionen Euro) Gebrauch.


Zorc stellt in der Trainerfrage klar: „Wir werden uns melden, wenn für uns klar ist, was der richtige Schritt ist.“ Somit kristallisiert sich heraus, dass es wohl erst nach dem Saisonabschluss eine Entscheidung geben wird. Das Ziel, die Champions League zu erreichen, ist schon mal sportlich: denn mit Michy Batshuayi fällt der beste Scorer der Dortmunder für die restlichen Spiele aus.