Eine Woche nach der ​Derby-Niederlage gegen Manchester United feierte Manchester City dank der Niederlage der 'Red Devils' gegen West Bromwich Albion den insgesamt fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte. Doch der vorzeitige Gewinn der Premier League zieht auch erste Konsequenzen nach sich: Wie die englische Times berichtet, müssen die 'Citizens' nun erste Summen für Spielertransfers nachzahlen - auch der FC Schalke 04 profitiert davon.


Seit Pep Guardiola im Sommer 2016 das Amt als Cheftrainer von Manchester City übernommen hat, haben die Verantwortlichen der 'Skyblues' knapp 529 Millionen Euro in die Hand genommen, um dem ehemaligen Trainer des FC Barcelona sowie Bayern München die Möglichkeit zu geben, den Kader nach seinen Wünschen umzugestalten und zu formen. Während in den vergangenen Tagen bereits über ​potentielle Neuzugänge in der kommenden Transferperiode spekuliert wurde, wird der frischgebackene Meister wegen Raheem Sterling, Kyle Walker und Leroy Sane bereits jetzt zur Kasse gebeten.


In den Verträgen der drei Akteure sind Klauseln festgeschrieben, durch welche sich die schlussendlichen Ablösesummen bei bestimmten sportlichen Erfolgen, wie beispielsweise bei dem Gewinn der Meisterschaft oder der Champions League, noch einmal erhöhen.

Manchester City v Liverpool - UEFA Champions League Quarter Final Second Leg

    Für Leroy Sane (Bild) erhält Schalke 04 nach zwei Jahren die ersten Nachzahlungen


Aufgrund des Titelgewinns am Wochenende müssen die 'Citizens' also erste Summen nachträglich überweisen. Das meiste Geld erhält dabei Tottenham Hotspur: Wie die Times berichtet, erhalten die Nord-Londoner insgesamt 1,7 Millionen Euro von City, nachdem Außenverteidiger Walker die 'Spurs' im vergangenen Sommer für 51 Millionen Euro verließ. Zusätzlich gehen 1,2 Millionen Euro an den FC Liverpool, der bereits vor drei Jahren Angreifer Sterling für rund 62,5 Millionen Euro nach Manchester ziehen ließ. Die geringste Summe erhält der FC Schalke 04, dem nach dem damaligen Verkauf von Sane nun weitere 500.000 Euro gutgeschrieben wird.


Derweil arbeiten die Vereinsverantwortlichen an einer ​frühzeitigen Vertragsverlängerung mit Guardiola: Im Sommer wolle man Gespräche über eine Zusammenarbeit bis 2020 aufnehmen. Wie die Times weiter berichtet, fühle sich der Katalane in Manchester wohl und könne sich durchaus vorstellen, ein weiteres Jahr bei den 'Citizens' zu verbringen. Dies glaubt auch dessen Biograf, Marti Perarnau: "Meiner Meinung nach wird Pep noch ein Jahr bleiben. Er will Manchester City zu einem europäischen Giganten wie Barcelona, Real Madrid, Juventus Turin oder Bayern München machen."