​Timo Werner, Sandro Wagner, Mario Gómez, Lars Stindl, oder doch "nur" Thomas Müller? Joachim Löw hat verschiedenste Optionen, wenn es um die Nominierung von Angreifern für die kommende Weltmeisterschaft in Russland geht. Im Mai fällt die Entscheidung des Bundestrainers, viel Zeit bleibt also nicht mehr. Gar nicht mehr im Gespräch schien zuletzt Kevin Volland zu sein, zumal sich der Bayer-Stürmer zuletzt in hervorragender Form befand, wie auch Rudi Völler meint.


Volland selbst macht sich im Hinblick auf das anstehende Turnier nach Saisonende wenig Hoffnungen auf eine Nominierung, wie er gegenüber der Sport Bild offenbarte. "Ich war seit eineinhalb Jahren nicht mehr eingeladen. Weil ich auch bei den Lehrgängen im November und März nicht dabei war, mache ich mir keine großen Hoffnungen auf die WM. Aber wenn ich doch mitfahren dürfte, wäre es natürlich schön“, so der 25-Jährige.

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"Liefert gute Argumente" - Rudi Völler hält eine Volland-Nominierung nicht für unrealistisch


Im gleichen Atemzug äußerte sich auch Rudi Völler, der sich mit Weltmeisterschaften als Spieler und Trainer bestens auskennt, zur Volland-Thematik. Seiner Meinung nach liefere Volland, der zuletzt mit einem Hattrick beim 4:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt glänzte, gute Argumente für eine WM-Teilnahme. "Es wird Härtefälle geben. Denn am Ende entscheidet auch die Momentanform. Da liefert Kevin Volland gute Argumente. Das wird Jogi Löw nicht entgangen sein", meint der 58-Jährige.


Die besten Argumente für einen Stürmer sind Tore und die liefert Volland in der aktuellen Spielzeit tatsächlich. Er steht bei 14 Toren und zwei Vorlagen und ist damit hinter Robert Lewandowski der torgefährlichste Angreifer der Bundesliga. Wagner traf hingegen bisher elf Mal, ebenso wie Timo Werner, während Mario Gómez bei sieben Toren steht. Ob es Volland letztlich in das Aufgebot schafft, wird man am 6. Mai erfahren.