​Zwölf Punkte sind noch zu vergeben, neun beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz. Da der 1. FC Köln auch noch gegen die Bayern ran muss, ist der Abstieg so gut wie besiegelt. Den Geißböcken droht beim Gang in die zweite Liga der Ausverkauf. Auch Leonardo Bittencourt scheint nun das Interesse eines Bundesligisten geweckt zu haben.


Laut einem Bericht des Express soll RB Leipzig seine Fühler nach dem Kölner Offensivwirbel ausgestreckt haben, obwohl dieser vor einer Woche noch seine Treue zum 1. FC Köln bekundete. Doch der gebürtige Leipziger hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, die es ihm erlaubt, die Geißböcke im Falle eines Abstieges zu verlassen. Dieser Fall ist nun, zwar noch nicht rechnerisch aber höchstwahrscheinlich, eingetroffen. Für acht Millionen Euro ist Bittencourt zu haben. Die Klausel muss spätestens 14 Tage nach Saisonende gezogen werden.



Zudem verbindet die Familie Bittencourt gute Erinnerungen mit Leipzig. Papa Franklin kickte zwischen 1992 und 1998 für den VfB Leipzig. Laut dem Blatt befinden sich die Gespräche zwischen dem Offensivakteur und dem Vizemeister bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. FC-Sportdirektor Armin Veh aber, weiß von nichts: "In diesem Fall muss mich auch niemand unterrichten, da ja die Klausel gilt", so der ehemalige Coach auf Nachfrage des Blatts.


Bittencourt war in dieser Saison einer der wenigen Leistungsträger der Domstädter. In 25 Pflichtspielen erzielte "Leo" drei Treffer und bereitete weitere vier vor. In Leipzig wäre er auf seiner Position aber nicht mehr so konkurrenzlos, wie noch in Köln.