Noch ist das Engagement von Thomas Tuchel bei Paris St. Germain nicht offiziell bestätigt. Doch im Hintergrund laufen die Planungen mit dem Deutschen als Cheftrainer bereits auf Hochtouren. Vor allem die Zusammenstellung des Kaders wirft spannende Fragen auf.


In der französischen Ligue 1 hält Paris St. Germain das Zepter in der Hand. 17 Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte AS Monaco heben deutlich hervor, wie dominant der Klub aus der Hauptstadt in Frankreichs Elitefußball auftritt. Doch international herrscht Tristesse pur. Zum zweiten Mal in Folge schied PSG im Achtelfinale der Champions League aus.


Besser soll es unter dem designierten Trainer Thomas Tuchel werden, ​der ab der kommenden Saison Unai Emery ersetzen wird. Spannend wird vor allen Dingen die Kaderplanung, die der Deutsche schon jetzt im Hintergrund vorantreibt. Dass Marco Verratti den Klub auf Wunsch Tuchels verlassen soll, stimmt laut Sport Bild nicht.

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Übernimmt in Paris: Thomas Tuchel


Auf der Sechserposition halten die Franzosen aber Ausschau nach Verstärkung. Borussia Dortmunds Julian Weigl soll ganz oben auf der Wunschliste stehen. Auch Raphaël Guerreiro soll ein Thema rund um den Eifelturm sein. Ebenfalls in der Verlosung befindet sich Juventus Turins Miralem Pjanic, den Tuchel bereits zum BVB lotsen wollte.


Neuer Torhüter soll her - Superstars bleiben


Handlungsbedarf sehen die PSG-Macher auch auf der Torhüterposition. Alphonse Areola und DFB-Keeper Kevin Trapp überzeugen nicht immer. Heißester Kandidat ist Gianluigi Donnarumma vom AC Mailand. Gehandelt werden zudem David de Gea (Manchester United) und Jan Oblak (Atlético Madrid). Problem: Solange Tuchel noch nicht offiziell als neuer Trainer bestätigt ist, darf er noch keine Gespräche mit potenziellen Neuwerbungen führen.


Die beiden Superstar Neymar und Kylian Mbappé werden hingegen auch im nächsten Jahr für PSG stürmen. Edinson Cavani dürfe den französischen Meister hingegen verlassen, heißt es. Auch Javier Pastore erhält die Freigabe für einen Wechsel.