​Satte fünf Millionen Euro ließ sich Hannover 96 die Dienste von Ihlas Bebou im vergangenen Sommer kosten. Und die Verpflichtung des zweitteuersten Spielers der Vereinsgeschichte hinter Jonathas (neun Millionen Euro) zahlte sich aus. Der Ex-Düsseldorfer startete voll durch und träumt jetzt schon von der spanischen La Liga.


"Ich selbst würde in meiner Karriere gern noch mal in Spanien spielen", so der 23-Jährige in einem Interview mit der Sport-BILD: "Aber im Moment ist die Bundesliga für mich perfekt." In 26 Bundesligaspielen für die Niedersachsen erzielte der Nationalspieler Togos fünf Treffer und legte zwei weitere vor.


In der Rückrunde jedoch leidet der Offensivmann ein wenig unter Ladehemmungen. Noch kein Tor gelang Bebou im Jahr 2018. Kein Wunder: auch bei Fortuna Düsseldorf erzielte der Angreifer nie mehr als fünf Treffer pro Saison. Diese Marke knackte der Rechtsaußen bereits in der Hinrunde. Ein schlechtes Omen?


Hannover 96 v Bayer 04 Leverkusen - Bundesliga

 

Bebou (m.) nimmt es auch mit mehreren Gegenspielern auf.


André Breitenreiter aber vertraut seinem Senkrechtstarter weiterhin: "Er hilft mir sehr mit seinen Anweisungen, wie meine Laufwege sein müssen und ich meine Stärke ausspielen kann", lobt der Togolese. Bis 2021 behält das Arbeitspapier von Bebou in Hannover Gültigkeit. Ob es danach zu einem Wechsel auf die iberische Halbinsel kommt? Sollte der Afrikaner seine Form behalten und das Toreschießen wiedererlernen, dann ließe sich bestimmt ein spanischer Interessent finden. Bis dahin aber liegt der Fokus auf Hannover 96.