​Noch vor einem Jahr galt Bobby Wood als heißeste Aktie beim Hamburger SV. Nur ein Jahr später hat sich diese Situation schlagartig geändert. Der einst begehrte Stürmer scheint im Sommer keinen Abnehmer zu finden. Muss der US-Boy am Ende in die zweite Liga?


Ein mageres Törchen steht nach 25 Bundesliga-Einsätzen auf dem Konto des US-Amerikaners. Unter Christian Titz spielt der Angreifer überhaupt keine Rolle mehr. Lieber stellt der Neu-Coach den etatmäßigen Mittelfeldspieler Aaron Hunt in die Sturmspitze. 



Noch im letzten Sommer war Wood heiß begehrt, sodass der HSV das Gehalt seines Torjägers von 1,5 auf drei Millionen Euro verdoppelte und eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro festlegte. Eine Summe, die dieser Tage wohl nicht mal ein neureicher Verein aus England bezahlen würde.


Laut Informationen der MoPo gibt es keinerlei Interessenten für den 25-Jährigen, dessen Gehalt im Falle eines Abstiegs auf zwei Millionen Euro sinken würde. Allerdings dürfte er woanders wohl kaum mehr verdienen, sodass die "Rothosen" wohl auf ihrem Rohrkrepierer sitzen bleiben. Der Vertrag des einfachen Torschützen läuft noch bis 2021. Die vor einem Jahr erfolgte Gehaltserhöhung könnte dem Liga-Dino noch teuer zu stehen kommen. 


Aktuell steht der HSV auf Platz 17 der Tabelle, acht Punkte hinter dem Relegationsplatz. Bei noch zwölf zu holenden Punkten, scheint die Rettung dieses Mal wohl nicht zu gelingen.