GELSENKIRCHEN, GERMANY - APRIL 15:  Players of Schalke celebrate after the Bundesliga match between FC Schalke 04 and Borussia Dortmund at Veltins-Arena on April 15, 2018 in Gelsenkirchen, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Pokal-Halbfinale: Schalkes voraussichtliche Aufstellung gegen Frankfurt

Der FC Schalke trifft am Mittwochabend im Halbfinale des DFB-Pokals (20.45 Uhr) auf Eintracht Frankfurt. Nach dem emotionalen Sieg im Revierderby gegen den BVB hofft Knappen-Coach Domenico Tedesco auf eine ähnliche Stimmung in der heimischen Arena. Ob und wie oft er gegen die Eintracht rotieren lassen wird, wisse er noch nicht, meinte Tedesco auf der Pressekonferenz am Dienstag.


Drei Veränderungen im Vergleich zum Derby sind wahrscheinlich. So könnte Schalkes Startelf aussehen:

11. Tor: Ralf Fährmann

Auf dem Weg zum ersten Pokalfinale seit 2011 wird Ralf Fährmann die Knappen wie gewohnt als Kapitän aufs Feld führen und zwischen den königsblauen Pfosten stehen. Beim Sieg im Revierderby wurde der 29 Jahre alte Schlussmann hinter der sattelfesten Defensive kaum gefordert.

10. RIV: Benjamin Stambouli

Nach dem Ausfall von Matija Nastasic stellt sich die Dreierkette der Schalker quasi von selbst auf. Wie im Derby gegen den BVB verteidigt der Franzose Benjamin Stambouli als rechter Innenverteidiger. Gegen die Borussia spielte Stambouli solide, auch wenn er nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnen konnte.

9. IV: Naldo

Revierderbys scheinen Naldo zu liegen: Wie im Hinspiel erzielte der brasilianische Abwehrchef auch in der Veltins-Arena einen Treffer und lieferte eine überragende Partie ab. Seine Zweikampfquote war dabei einfach zu ermitteln: Der 35-Jährige gewann schlicht ALLE seine direkten Duelle. In dieser Form führt kein Weg an Naldo vorbei.

8. LIV: Thilo Kehrer

Als linker Innenverteidiger springt Thilo Kehrer für den verletzten Nastasic ein. Das Schalker Eigengewächs spielt wie die gesamte Mannschaft eine starke Saison und fügte sich auch gegen den BVB als Teil der äußerst stabilen Schalker Defensive ein. 75 Prozent seiner Zweikämpfen gingen im Revierderby an den 21-Jährigen.

7. RAV: Daniel Caligiuri

Daniel Caligiuri spielt in dieser Saison wie ein gut geölter Motor: Der Deutsch-Italiener läuft und läuft. Aus der Schalker Startelf ist der 30-Jähirge längst nicht mehr wegzudenken und gehörte auch gegen den BVB wieder zu den Besten im Team von Domenico Tedesco.

6. ZM: Nabil Bentaleb

Nabil Bentaleb hat sich in den vergangenen Wochen seinen Stammplatz zurückerkämpft und überzeugte mit konstanten Leistungen. Die großen Schwankungen der Vergangenheit scheint der 23-jährige Algerier etwas abgestellt zu haben und verdient sich damit einen dauerhaften Platz in der königsblauen Mittelfeldzentrale. 

5. ZM: Max Meyer

Es ist ruhig geworden um Max Meyer: Der Abgang des Schalker Eigengewächses steht bevor, Spekulationen über seinen zukünftigen Arbeitgeber blieben zuletzt aber aus. Ebenso wie sein zementierter Stammplatz - der 22-Jährige pendelt derzeit zwischen Bank und Startelf. Am vergangenen Sonntag kam er nicht zum Einsatz und dürfte so ausgeruht gegen die Eintracht wieder beginnen dürfen.

4. LAV: Bastian Oczipka

Im vergangenen Jahr stand Bastian Oczipka noch mit der Frankfurter Eintracht im Pokalfinale. Am Mittwochabend will der 29-Jährige verhindern, dass das seinem Ex-Klub ein zweites Mal in Folge gelingt. Tedesco dürfte ihn im Vergleich zum Revierderby wieder von Beginn an aufs Feld schicken.

3. OM: Leon Goretzka

Der Confed-Cup-Sieger könnte im Vergleich zum Duell mit dem BVB gegen die Eintracht aus einer offensiveren Rolle heraus agieren. Mit Bentaleb und Meyer hätte der 22-Jährige zwei zentrale Spieler als Absicherung hinter ihm und könnte häufiger seine gefährlichen Läufe in die Tiefe ansetzen. 

2. HS: Franco Di Santo

Gegen den BVB kam Franco Di Santo erst kurz vor Schluss in die Partie. Gegen die Eintracht könnte der 29-jähirge Argentinier für Amine Harit bzw. Yevhen Konoplyanka in die Startelf rücken. Das System würde sich dann von einem 3-3-2-2 in eine Art 3-4-2-1/3-4-1-2 ändern. Di Santo kann dabei flexibel als zweiter Stürmer oder im offensiven Mittelfeld neben Goretzka spielen. Außerdem wäre er auch defensiv bei Standardsituationen gegen die körperlich starken Frankfurter eine Hilfe.

1. ST: Guido Burgstaller

Die Sturmspitze dürfte wie gewohnt der österreichische Nationalspieler Guido Burgstaller geben. Zehnmal traf der 28-Jährige in der laufenden Spielzeit in der Bundesliga, zwei Treffer gelangen ihm im bisherigen Pokalwettbewerb. Im Viertelfinale sicherte er den Knappen mit seinem 1:0-Siegtor das Halbfinalticket.