​Der VfB Stuttgart sammelte in den vergangenen Wochen fleißig Punkte und verschaffte sich dadurch ein dickes Polster auf die Abstiegszone. Die Verantwortlichen des Aufsteigers können daher für eine weitere Saison im deutschen Fußball-Oberhaus planen. Sportvorstand Michael Reschke hält derzeit nach potenziellen Verstärkungen Ausschau. Die Personalie Sebastian Rudy wollte der 60-Jährige nicht kommentieren. 


Die Schwaben haben bislang noch keinen Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentiert. Gegenüber dem kicker kündigte Reschke an, dass es im Sommer ein paar Neuverpflichtungen geben wird. "Gehen Sie davon aus, dass wir in der kommenden Transferperiode den einen oder anderen interessanten jungen Spieler verpflichten", gab der Sportvorstand zu Protokoll. 


Reschke ließ offen, ob er auf seinem Zettel auch Bayern-Profi Rudy stehen hat. "Keine Spekulationen", betonte der 60-Jährige. Der Funktionär stellte allerdings klar, dass es grundsätzlich schwierig sei, "Spieler vom FC Bayern zu bekommen".

Rudy ist beim VfB Stuttgart kein Unbekannter. Der defensive Mittelfeldspieler lief viereinhalb Jahre lang für die Nachwuchsmannschaften der Schwaben auf und schaffte im Sommer 2008 den Sprung in den Profikader. Zwei Jahre später wechselte der Rechtsfuß zur TSG 1899 Hoffenheim. 


Im Juli 2017 folgte der ablösefreie Wechsel zum FC Bayern München, wo der Nationalspieler einen Vertrag bis 2020 unterschrieb. Für den deutschen Rekordmeister bestritt der 28-Jährige bislang 31 Pflichtspiele, in denen er drei Treffer vorbereiten konnte.