​Die vergangenen Wochen liefen für RB Leipzig alles andere als optimal. Zunächst musste man sich beim Topspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit 1:4 geschlagen geben und nur kurz drauf schied man nach einem 2:5 im Rückspiel gegen Marseille aus der Europa League aus. Auch am vergangenen Wochenende kam man nicht über ein 1:1-Remis gegen Werder Bremen hinaus. Die Führungsriege der Sachsen hat dennoch erklärt, dass man noch immer an das Erreichen der Champions League glaubt.


Aktuell liegen die 'Bullen' auf dem fünften Platz und müssten sich in der kommenden Saison mit der Europa League zufrieden geben. Die auf dem vierten Platz liegenden Borussen aus Dortmund befinden sich aber noch immer in Schlagdistanz, auch wenn nur noch vier Spiele anstehen. Nach der Partie gegen Bremen zeigte sich daher ​Sportdirektor Ralf Rangnick laut dem kicker kämpferisch: "Es ist möglich. wir haben zum ersten Mal seit langem wieder eine Situation, dass wir uns auf vier Spiele ganz normal von Woche zu Woche vorbereiten können."


Am kommenden Wochenende kommt es nach Ansicht des 59-Jährigen schon zu einem "Schlüsselspiel". Dann nämlich, wenn die Leipziger zuhause die TSG 1899 Hoffenheim empfangen. Danach stehen mit den Spielen gegen Mainz, Wolfsburg und Hertha BSC noch drei vermeintlich machbare Aufgaben auf dem Programm. Von der Qualität seiner Mannschaft ist der ehemalige Trainer vom FC Schalke 04 und dem VfB Stuttgart überzeugt, schließlich habe man in den ersten 13 Spielen der Saison einen "Zweier-Punkteschnitt" gehabt.


Gegenüber rblive.de zeigte sich zwar auch ​Trainer Ralph Hasenhüttl optimistisch, der Österreicher hob aber auch den Zeigefinger und warnte davor, die restlichen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "In der Hinrunde haben wir in diesen Spielen nur zwei Punkte geholt. Das wird nicht reichen für die Champions League, da werden wir schon noch ein paar mehr holen müssen", so der 50-Jährige.

Dabei hofft der charismatische Fußballlehrer auch ein Stück weit darauf, dass auch seine Spieler die Niederlagen in der Hinrunde nicht vergessen haben. "Wir haben noch ein paar Rechnungen offen", so Hasenhüttl. An mangelndem Ehrgeiz sollte es bei den jungen Leipzigern nicht scheitern. So erklärte auch Emil Forsberg, dass die Champions League "natürlich das Ziel" bleibe.