HSV-Coach Christian Titz hat in seiner kurzen Amtszeit beim ​Hamburger SV bereits viel umgestellt und vielen frischen Gesichtern eine Chance gegeben. Dadurch gerieten einige ehemalige Stammspieler aufs Abstellgleis, darunter auch Außenverteidiger Dennis Diekmeier. ​Aufgrund einer Sperre von Douglas Santos könnte der Routinier aber noch einmal eine Chance erhalten.


Der 28-Jährige befand sich bereits unter Titz-Vorgänger Bernd Hollerbach auf dem absteigenden Ast und kommt somit in der Rückrunde bisher auf lediglich fünf Einsätze. In den vier Spielen unter der Leitung des neuen HSV-Trainers durfte er sogar überhaupt nicht mehr ran. Dabei saß er nur ein Mal auf der Bank und musste ansonsten mit einem ​Platz auf der Tribüne Vorlieb nehmen. Zuletzt wurde er zudem von einer Sprunggelenksverletzung ausgebremst.

Der Vertrag des Deutschen läuft nach der Saison aus und so deutete zuletzt vieles darauf hin, dass der Rechtsverteidiger womöglich nie wieder im Trikot mit der Raute auflaufen wird. Für das Kellerduell gegen den SC Freiburg am kommenden Samstag steht dem HSV aber mit Douglas Santos ein zuletzt gesetzter Spieler nicht zur Verfügung. Der Brasilianer sah gegen die TSG 1899 Hoffenheim seine fünfte Gelbe Karte und ist somit gegen die Breisgauer nicht spielberechtigt.


Von dem Ausfall des 24-Jährigen könnte Diekmeier, der sich mittlerweile wieder fit meldete, profitieren und einen Platz in der ersten Elf ergattern. Dabei müsste der 47-jährige Cheftrainer der Hanseaten aber einige Umstellungen in seiner Startelf vornehmen. Ein denkbares Szenario wäre, dass der zuletzt auf der rechten Seite aufgebotene Sakai für Santos auf die linke Seite wechselt und Diekmeier die rechte Seite bekleidet. Doch auch Youngtser Vagnoman könnte hinten links spielen. Darüberhinaus ist laut kicker auch eine Dreierkette mit Gideon Jung, Kyrgiakos Papadopoulos und Rick van Drongelen möglich.