​Die Zukunft von BVB-Coach Peter Stöger ist weiterhin ungewiss. Der Österreicher besitzt in Dortmund noch einen Vertrag bis Ende Juni. Am Dienstagmorgen machten Medienberichte die Runde, wonach das Aus des 52-Jährigen nach der laufenden Saison beschlossene Sache sei. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dementierte nun die Gerüchte um die angeblich bevorstehende Trennung. 


Die Bild-Zeitung berichtete, dass Stöger und Borussia Dortmund ​am Saisonende definitiv getrennte Wege gehen. Der Grund für diese Entscheidung soll angeblich die 0:2-Niederlage im Derby gegen den FC Schalke 04 gewesen sein. BVB-Boss Watzke wies die Gerüchte um das Stöger-Aus entschieden zurück. "Das sind nur Spekulationen", erklärte der 58-Jährige gegenüber dem SID. Mit Stöger habe es bislang nicht einmal ein Gespräch gegeben. Der Österreicher sei der erste Ansprechpartner. 

​​Eine Entscheidung über die Zukunft des 52-Jährigen habe es noch nicht gegeben. Die volle Konzentration gelte der Qualifikation zur Champions League. "Dem ordnen wir alles unter", wird Watzke von den Ruhr Nachrichten zitiert. Ob Stöger im Falle einer erfolgreichen Qualifikation für die Königsklasse einen neuen Vertrag erhält, bleibt abzuwarten. 


In den Medien wurde zuletzt Nizza-Coach ​Lucien Favre (Vertrag bis 2019) als heißer Kandidat für den Trainerposten in Dortmund gehandelt. Einem Bericht der Salzburger Nachrichten zufolge zählt Marco Rose von Red Bull Salzburg ebenfalls zum Kandidatenkreis. Der gebürtige Leipziger ist beim Europa-League-Halbfinalisten vertraglich noch bis 2019 gebunden.