​​Seit fast einem Jahr befindet sich Bobby Wood in einer Dauerkrise. Zuletzt fiel der hawaiianische Angreifer wegen angeblicher Muskelprobleme aus. Einem Medienbericht zufolge leidet der US-Boy des Hamburger SV aber gar nicht unter muskulären Beschwerden.


In seiner amerikanischen Heimat war Bobby Wood vor wenigen Wochen der gefeierte Held. Im Länderspiel gegen Paraguay erzielte der formlose Stürmer des Hamburger SV den 1:0-Siegtreffer. Wenige Tage später wurde er von Trainer Christian Titz für das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart (1:1) nicht gemeldet. Grund war eine angebliche Muskelverletzung, von der Wood aber nichts wusste.


Wood sei „ziemlich erschöpft und leicht angeschlagen“, erklärte Titz auf der damaligen Pressekonferenz, „er hat muskuläre Probleme.“ Laut Bild wurde Wood in der Kabine auf seine vermeintlichen Muskelbeschwerden angesprochen und zeigte sich ziemlich verdutzt – der Angreifer wusste gar nichts von seiner Verletzung.

Hamburger SV Training Session

Bobby Wood in der Dauerkrise



Angeblich hätte die medizinische Abteilung der Rothosen Woods als nicht spielfähig bezeichnet. Seither stand der 25-Jährige kein einziges Mal im HSV-Kader. Vor allem die sportliche Krise Woods gibt wohl Anlass dazu. 20-mal kam Wood in dieser Bundesliga-Saison bisher zum Einsatz und erzielte lediglich ein Tor.


Der Rechtsfuß gilt trotz Vertrag bis 2021 als Wechselkandidat im Sommer. Zuletzt wurde über einen Transfer zu Borussia Mönchengladbach spekuliert. Im Vorjahr gab es Gerüchte um einen Wechsel in die Premier League. Ob die Interessenten aufgrund der desolaten Saison des US-Boys bereit sind, eine hohe einstellige Ablöse zu entrichten, ist fraglich.