​Mit der Verpflichtung von ​Niko Kovac als neuen Cheftrainer für die kommende Saison, bewies der FC Bayern München, dass sie noch immer in der Bundesliga die meisten Trümpfe in der Hand haben. Bislang hieß es, dass die Münchner für den kroatischen Fußballlehrer 2,2 Millionen Euro Ablöse an Eintracht Frankfurt zahlen müssen. Wie die BILD nun erfahren haben will, könnte sich der Betrag jedoch noch erhöhen.


Der ehemalige Bayern-Profi​ erhält bei den Münchnern einen Dreijahresvertrag. Dabei profitierte der Rekordmeister von einer Ausstiegsklausel im Arbeitspapier des 46-Jährigen, der ihm die Möglichkeit offen hielt, trotz langfristigem Vertrag bei der Eintracht zu den Münchnern zu wechseln.

Nach Informationen der BILD soll sich die Ablösesumme für den ehrgeizigen Cheftrainer der 'Adler' auf 2,7 Millionen Euro anwachsen, sofern es der Eintracht gelingt, sich in der laufenden Saison für die Champions League zu qualifizieren. Zuletzt mussten die Frankfurter im Rennen um die Königsklasse einen herben Rückschlag hinnehmen und gingen gegen Leverkusen mit 1:4 baden. Der Abstand auf den vierten Platz beträgt nach dem 30. Spieltag fünf Punkte.


Zuzüglich zur festgeschriebenen Ablösesumme seien bis zu 800.000 Euro an erfolgsabhängigen Boni möglich, die in der Zukunft an die Eintracht fließen könnten. Für die Frankfurter gilt es nun, sich von dem Lärm um den anstehenden Trainerwechsel nicht komplett aus der Ruhe bringen zu lassen, schließlich steht bereits am Mittwochabend das DFB-Pokal-Halbfinalspiel gegen den FC Schalke 04 an.