​Er schnürte von 2001 bis 2016 die Fußballschuhe für die schwedische Nationalmannschaft, nun könnte ein spektakuläres Comeback unmittelbar bevorstehen: Zlatan Ibrahimović scheint den Rücktritt vom Rücktritt zu erwägen, um bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Russland mit dabei zu sein. In diesem Zusammenhang schürte der Stürmer über die sozialen Medien nun selbst Gerüchte.


Die Chance, die anstehende Weltmeisterschaft zu spielen, sei "skyhöga", was quasi "himmelhoch" heißt, so Ibrahimović, der einen glänzenden Einstand in der Major League Soccer feierte und nun beim kommenden Großturnier anscheinend nachlegen möchte. Für die schwedische Nationalmannschaft wäre das Comeback trotz des fortgeschrittenen Alters von 'Ibra', der am 3. Oktober 37 Jahre alt wird, ein Gewinn. Schließlich ist der Angreifer von LA Galaxy der ewige Rekordtorschütze der Nationalmannschaft und erzielte zwischen 2001 und 2016 stolze 62 Tore bei 116 Einsätzen für das Team. Seit 2010 fungierte er bis zu seinem Rücktritt zudem als Kapitän.


Probleme im Zusammenhang mit einer möglichen Rückkehr könnte allerdings die FIFA machen, wie die englische Zeitung Sun berichtet. Der Weltverband hat etwas an der Partnerschaft des Schweden mit einem Wettanbieter auszusetzen. Die entsprechende Firma Bethard wurde in Malta gegründet. In den Regularien der FIFA ist vorgegeben, dass solche Partnerschaften von Spielern nicht erlaubt sind.

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Zlatan selbst scheinen diese Regeln allerdings wenig zu interessieren. "Die FIFA kann mich nicht aufhalten. Wenn ich da sein will, werde ich da sein. Genauso mit der Nationalmannschaft. Wenn ich spielen will, werde ich spielen. Das ist keine Frage für die FIFA, es ist eine Frage für mich und danach, was ich will", wird er zitiert. Ob das Turnier mit dem Weltstar letztlich Realität wird, oder nur ein Wunschtraum bleibt, wird sich in einigen Wochen entscheiden.