Sportlich läuft für Zinedine Zidane und Real Madrid in dieser Saison nicht alles nach Plan. In der Liga befindet sich der amtierende Champions-League-Sieger seit Wochen im Hintertreffen, zumindest in der Königsklasse konnte man sich gerade so ins Halbfinale arbeiten. Die Vorwürfe, dass sich Real den Einzug in die Runde der letzten Vier gemogelt hätte, stoßen bei Zinedine Zidane sauer auf.


Nach einem 3:0-Sieg aus dem Hinspiel stand Real Madrid im Duell mit Juventus Turin bereits mit einem Bein im Champions-League-Halbfinale. Doch im Rückspiel zeigten die 'Königlichen' wie so oft in dieser Saison ein ganz anderes Gesicht und lagen vor heimischem Publikum ebenfalls mit 3:0 zurück. Erst ein umstrittener Elfmeter in der Nachspielzeit rettete die Spanier vor einer Verlängerung und einem möglichen Aus.

Real Madrid v Juventus - UEFA Champions League Quarter Final Leg Two

Verwandelte den spielentscheidenden und umstrittenen Elfmeter: Cristiano Ronaldo



In den Medien und sozialen Netzwerken kam Real nach dem Last-Minute-Elfmeter nicht besonders gut weg; der amtierende Champions-League-Sieger habe sich ins Halbfinale gemogelt. Cheftrainer Zinedine Zidane will sich die Vorwürfe nicht mehr gefallen lassen. "Es ist peinlich, wenn die Leute von einem Raub sprechen", wird der Franzose von der AS zitiert. 


Dabei ärgern 'Zizou' nicht die Diskussionen darüber, ob es ein Elfmeter war oder nicht, sondern die Berichterstattung und die Vorwürfe an die Spanier. "Ich bin wirklich enttäuscht darüber, was gesagt wird. Nicht über den Elfmeter, denn das ist eine Interpretationsangelegenheit, [...] sondern die Sache mit dem Raub. Das muss aufhören", fordert Zidane entschieden. "Ich werde meine Spieler verteidigen. Sie haben brillant gespielt und sich das Weiterkommen verdient, kein Zweifel."