In den vergangenen Jahren war Borussia Mönchengladbach vor allem für die gefährliche Offensive um Spieler wie Raffael, Lars Stindl oder Thorgan Hazard berüchtigt. In der laufenden Spielzeit stockt die Tormaschinerie der 'Fohlen' jedoch ein wenig, weshalb man sich offenbar auf die Suche nach neuen Verstärkungen für den Angriff macht. Die französische Zeitung Nice-Matin bringt dabei einen Akteur ins Spiel, der derzeit von einem alten Bekannten trainiert wird.


Borussia Mönchengladbach hatte in der jüngeren Vergangenheit mit einigen Problemen zu kämpfen. Wurde in der Hinrunde meist die zu anfällige Defensive bemängelt, haderten die Spieler von Trainer Dieter Hecking in der zweiten Hälfte der Saison vor allem ​mit der eigenen Chancenverwertung, die besonders im ​Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:1) für Rätselraten sorgte.


Derzeit stehen die Gladbacher bei 38 Toren, aus der oberen Tabellenhälfte ist lediglich der VfB Stuttgart mit 26 Treffern noch ungefährlicher. Daher soll in den kommenden Monaten mindestens ein neuer Stürmer verpflichtet werden - so wurde beispielsweise der ​Ex-Wolfsburger Bas Dost, der noch bis 2020 bei Sporting Lissabon unter Vertrag steht, als möglicher Kandidat gehandelt. Das französische Blatt Nice-Matin bringt jedoch einen anderen Namen ins Spiel: Alassane Plea.


Der 25-Jährige wechselte im Sommer 2014 für eine halbe Million Euro von Olympique Lyon zu OGC Nizza und zeigt sich unter der Leitung von Lucien Favre, dem ehemaligen Trainer von Borussia Mönchengladbach, von seiner torgefährlichen Seite: In der laufenden Saison erzielte Plea in wettbewerbsübergreifend 44 Pflichtspielen 18 Tore, bereitete zudem sechs weitere vor. In der Ligue 1 liegt er mit 13 Toren in 30 Partien auf dem elften Platz in der Torschützenliste und ist unter anderem gleichauf mit Kylian Mbappé von Paris St. Germain und Memphis Depay von  Olympique Lyon.

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           Trifft beinahe wie am Fließband: Angreifer Alassane Plea (Vordergrund)



​Wie weiter berichtet wird, sei die Konkurrenz um den ehemaligen U-21 Nationalspieler Frankreichs, der allein in den vergangenen vier Partien sieben Treffer erzielte, nicht allzu klein: Demnach seien auch der FC Valencia und Atletico Madrid daran interessiert, den 25-Jährigen im Sommer zu verpflichten. Zwar habe Borussia Mönchengladbach bereits ein erstes Angebot abgegeben, doch erschwerend komme hinzu, dass Plea davon träume, im kommenden Jahr in der Champions League zu spielen. 


Da die 'Fohlen' derzeit lediglich den achten Tabellenplatz belegen, scheint eine Qualifikation für den Europapokal, insbesondere für die Königsklasse, in weiter Ferne zu sein - ähnlich wie in Nizza. Des Weiteren besitze der Spieler eine Ausstiegsklausel über 50 Millionen Euro. Sollten sich die Verantwortlichen der Franzosen in den Verhandlungen auf diese Klausel berufen, scheint eine Verpflichtung Seitens der Gladbacher wohl kaum realisierbar zu sein.