​Michael Gregoritsch wechselte vor der Saison vom Hamburger SV zum FC Augsburg und war mit bisher elf Saisontoren maßgeblich am positiven Abschneiden der Fuggerstädter beteiligt. Durch seine Zeit an der Alster erlebte der Österreicher den Niedergang des einstigen deutschen Top-Klubs hautnah mit.


"Vielleicht hat der HSV in den letzten Jahren zu hohe Ansprüche an sich selbst gehabt", erklärte der 23-Jährige in einem Interview mit Eurosport. "Wenn man in jede Saison mit der Erwartung reingeht, dass es in den Europacup geht, ist man natürlich schwer enttäuscht, wenn es wieder gegen den Abstieg geht." 



Zwei Jahre spielte Gregoritsch bei den Hamburgern, wurde einmal zehnter und einmal vierzehnter mit dem Liga-Dino. Für den HSV markierte der Stürmer in dieser Zeit genauso viele Treffer, wie in nur neun Monaten für den FCA: "Es ist auch in Hamburg nur Fußball, aber irgendwie bekommen es nicht immer alle Spieler hin, die es dann woanders hinkriegen."


Dass der Klub erneut gegen den Abstieg kämpfe, sei "eigentlich unerklärlich, weil es ein riesiger Verein ist", so Gregoritsch weiter. Zwar erlebten die 'Rothosen' unter Christian Titz zuletzt wieder ​positive Resultate, ein Klassenerhalt scheint aber nach aktuellem Stand der Dinge beinahe unmöglich. Doch der HSV bewies bereits in den vergangenen Jahren, dass er in der Rolle des Totgeglaubten durchaus in der Lage ist, zu überleben.