Bei Werder Bremen spielte Martin Harnik vorerst für die Amateure und absolvierte später auch für die Profis etliche Spiele. Im Winter schien eine Rückkehr an den Osterdeich durchaus im Bereich des Möglichen. Der Österreicher erklärt nun, aus welchem Grund es zu keiner Übereinkunft kam.


Werder Bremen hatte im Winter ernsthaftes Interesse daran, ​Martin Harnik zurück an den Osterdeich zu holen. „Fakt ist, dass wir das Thema Werder im Winter sehr gut kommuniziert haben“, erklärt der in Hamburg aufgewachsene Österreicher gegenüber der Bild und fügt an: „Werder hat angefragt und Horst Heldt hat gesagt, dass sie mich auf gar keinen Fall abgeben. Damit war das Thema für mich auch sofort beendet.“


Von der U19 des SC Vier- und Marschlande ging es für Harnik im Winter 2006 zu den Werder-Amateuren. Über eine Ausleihe zu Fortuna Düsseldorf wurde er eine Saison später in Bremen schließlich zum Bundesliga-Profi. 2010 ging es für den Nationalspieler Österreichs zum VfB Stuttgart, für den er in sechs Jahren 2014 Pflichtspiele absolvierte.

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Martin Harnik (r.) im Werder-Trikot



Seit 2016 steht Harnik bei Hannover 96 unter Vertrag. Dieser besitzt noch Gültigkeit bis 2020. Zuletzt war der 30-Jährige nicht immer unumstrittener Stammakteur, spielte in den letzten zwei Partien aber wieder von Beginn an. Am Maschsee fühlt sich Harnik rundum wohl und kann sich im Zuge dessen einen längerfristigen Verbleib vorstellen.


„Wenn mein Vertrag hier ausläuft, bin ich 33. Wenn ich dann noch auf Bundesliga-Niveau spielen kann und darf, wäre ich schon mal superglücklich“, sagt Harnik und fügt an: „Ob ich dann noch die Power für ein weiteres Jahr habe und 96 bereit wäre zu verlängern, entscheidet sich sicherlich sehr kurzfristig. Aber ich kann mir vorstellen, meine Karriere bei 96 zu beenden.“