​Die Personalie Lukas Hradecky ist bei Eintracht Frankfurt seit geraumer Zeit ein großes Dauerthema. Der Vertrag des Schlussmanns läuft Ende Juni aus. In einem Interview erklärte die Nummer eins der Hessen, dass eine Entscheidung über seine Zukunft wohl erst nach der Saison fallen wird. Dem Vernehmen nach steht der finnische Nationalspieler bei ​Bayer 04 Leverkusen auf dem Zettel.


Hradecky stellte ​gegenüber der Frankfurter Neuen Presse klar, dass seine Zukunft noch offen sei. "Es ist noch nichts klar. Wenn es klar ist, sage ich es zuerst dem Verein, das schulde ich der Eintracht", gab der 28-Jährige zu Protokoll. Mit einer zeitnahen Entscheidung ist wohl nicht zu rechnen. "Jetzt hat es sich schon so weit hingezogen, da ist es eigentlich egal. Dieser eine Monat macht auch nichts mehr aus", erklärte der Schlussmann im Interview mit der Bild. "Wir müssen halt die Saison alle gut und erfolgreich zu Ende bringen. Das steht über allem."

Der finnische Nationalspieler räumte ein, dass er sich nicht nur über seine Vertragssituation, sondern auch über seinen Patzer gegen Werder Bremen (1:2) Gedanken macht. "Viel Blablabla, überall. Das habe ich natürlich auch mitbekommen, und es hat mich wirklich beeinflusst. Das passt normalerweise nicht zu mir", betonte die Nummer eins. "Ich habe schon lange nicht mehr mit einem Fehler meiner Mannschaft Punkte gekostet." Seinen Patzer wolle Hradecky möglichst schnell abhaken und sich voll und ganz auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren. 

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Frederik Rönnow gilt als heißer Kandidat auf die Hradecky-Nachfolge


Der Schlussmann zeigte Verständnis dafür, dass die Verantwortlichen nach einem geeigneten Ersatz suchen. "Es ist normal, dass Eintracht nach einem anderen Torwart schaut", sagte Hradecky. Als potenzieller Nachfolger wird seit geraumer Zeit Frederik Rönnow gehandelt. Der 25-Jährige trat bereits bei seinem aktuellen Klub Bröndby IF das Erbe von Hradecky an. Wie die Hessenschau kürzlich berichtete, hat sich Eintracht Frankfurt mit dem dänischen Erstligisten ​bereits auf einen Transfer geeinigt