Nach zähen Verhandlungen verlängert Marcel Sabitzer ​seinen Vertrag bei RB Leipzig vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2022. Der österreichische Nationalspieler soll seine Unterschrift mit deutlich verbesserten Bezügen belohnt bekommen. Eine Ausstiegsklausel erhält das neue Arbeitspapier aber wohl nicht. Ein "wichtiges Zeichen" für Trainer, Klub und Kollegen.


Einen Tag vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Olympique Marseille am Donnerstagabend (21.05 Uhr) gab Vizemeister RB Leipzig die ​Vertragsverlängerung von Marcel Sabitzer bekannt. Der 24-jährige Offensiv-Allrounder unterschrieb ein neues Arbeitspapier bis 2022 und darf sich wohl über deutlich verbesserte Bezüge als im zuvor bis 2021 datierten Kontrakt freuen. Sabitzer dürfte fortan zu den Spitzenverdiener bei den Bullen gehören.


Für RB-Coach Ralph Hasenhüttl waren das erfreuliche Nachrichten. Der Österreicher befindet sich aktuell ebenfalls ​in Vertragsgesprächen mit dem Klub und sieht die Verlängerung mit Sabitzer als "wichtiges Zeichen" an. Hasenhüttls Landsmann sei "ein wichtiger Bestandteil" der Mannschaft, habe sein Limit noch nicht erreicht. Das sieht auch der 24-Jährige selbst so: "Ich bin noch nicht am Ende meiner Entwicklung und möchte weiterhin meinen Teil dazu beitragen, dass wir den nächsten Schritt machen“, sagte der 29-fache Nationalspieler Österreichs.

Die Gespräche über eine Ausweitung des Kontrakts zogen sich in den vergangenen Wochen in die Länge. "Wir waren nicht immer auf dem gleichen Nenner", gab Sabitzer zu. Nun sei er froh, "dass wir uns einig geworden sind". Ein Knackpunkt in den Verhandlungen könnte eine mögliche Ausstiegsklausel gewesen sein. Die soll nach übereinstimmenden Informationen von Sport1 und Sportbuzzer im neuen Vertrag nicht enthalten sein.

Sabitzer verpflichtet sich also ohne Einschränkung den künftigen Weg mit RB mitzugehen. Nicht nur für Ralph Hasenhüttl dürfte das ein wichtiges Zeichen sein. Nach dem längst beschlossenen Abgang von Naby Keïta nach Liverpool besitzen alle Leipziger Leistungsträger - bis auf Timo Werner (2020) - einen Vertrag bis 2021. Der Klub ist für den "nächsten Schritt" also bestens aufgestellt.