Über seinen Reservistenstatus bei der TSG Hoffenheim kommt Nadiem Amiri seit Wochen nicht hinaus. Seine Rolle innerhalb der Mannschaft missfällt dem ambitionierten Mittelfeldspieler natürlich. Ein Verbleib über die Saison hinaus ist weiterhin offen.


Nadiem Amiris Vertrag, den er erst im Juni vergangenen Jahres verlängerte, besitzt noch Gültigkeit bis 2020. Im kommenden Sommer könnte er jedoch von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen, ​die bei kolportierten 17 Millionen Euro liegt. Obwohl einige seiner Mitspieler verletzt ausfielen, fristete Amiri weiterhin ein Bankdasein bei der TSG Hoffenheim.


„Wir haben jetzt noch fünf Spiele, darauf konzentriere ich mich“, sagt der Deutsch-Afghane im kicker. „Auf Hoffenheim und auf mehr Spielzeit. Über alles andere mache ich mir keine Gedanken. Ich habe noch einen Vertrag bis 2020, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“ In den letzten sechs Spielen stand Amiri nur einmal in der Startelf, zweimal schmorte er über die volle Spieldistanz auf der Auswechselbank.

1899 Hoffenheim v Istanbul Basaksehir F.K. - UEFA Europa League

Nadiem Amiri ist nur noch Reservist in Hoffenheim



Zufrieden ist der 21-Jährige somit nicht. „Natürlich“, führt Amiri weiter aus, „tut es weh, ich will immer spielen. Ich habe gut trainiert und war bereit. Aber der Trainer hat auf andere Spieler gesetzt, was ich auch akzeptiere.“ Der deutsche Junioren-Nationalspieler will sich aufgrund der vergleichsweise geringen Einsatzzeiten aber nicht entmutigen lassen.


Allerdings soll es viele Interessenten für Amiri geben. Aus der Bundesliga fahren Schalke 04, RB Leipzig sowie Borussia Mönchengladbach ihre Fühle nach dem Rechtsfuß aus. International wird vor allen Dingen Klubs aus der Premier League ein Interesse nachgesagt. Hier gelten Tottenham Hotspur, Manchester United und der FC Arsenal als potenzielle Abnehmer.