HSV-Coach Christian Titz braucht in den verbliebenen Partien noch einige Punkte, um die Hanseaten in die Relegation zu führen, damit der Bundesliga-Dino ein Dino bleibt. Unabhängig von der Ligazugehörigkeit hat ein Spieler vom Trainerwechsel bereits profitiert, der nun Begehrlichkeiten weckt: Matti Steinmann - eines der neuen Gesichter des Hamburger SV.


Der 23-jährige gebürtige Hamburger ist unter Titz gesetzt - während er in dieser Spielzeit bereits 19 Einsätze in der Regionalliga Nord gesammelt hatte und dabei zwei Tore erzielte, sowie vier weitere vorbereitete, darf er sein Glück nun regelmäßig in der Bundesliga versuchen. Als einziger echter Sechser steht der fünffache U20-Nationalspieler im defensiven Mittelfeld seinen Mann. Drei Einsätze in der obersten Spielklasse wurden ihm bisher zugetraut, aktuell scheint nichts gegen weitere Einsätze zu sprechen.

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Durchlief die Jugendabteilung des HSV: Sucht Eigengewächs Steinmann schon zur nächsten Saison das Weite?



Wie das Hamburger Abendblatt allerdings berichtet, könnte die Romanze zwischen Verein und Spieler bald ein jähes Ende finden: Steinmann weckt Begehrlichkeiten und diese könnten ihn, je nach Lage seines aktuellen Klubs, zu einem Transfer bewegen. Steinmanns Vertrag an der Elbe ist zwar noch bis 2020 gültig, doch im Falle eines drohenden Abstiegs könnten die Hamburger auf Transfererlöse angewiesen sein. Erlöse, die man mit Steinmann durchaus erzielen könnte. Nach den Informationen der Zeitung sollen Vereine aus der 2. Bundesliga die Fühler nach dem Hamburger mit finnischen Wurzeln ausgefahren haben.


"Ich habe das Gefühl, er mag es, wenn er umzingelt ist. Dann scannt er links und rechts über die Schulter und sucht nach einer Lösung. Es freut mich, mit welcher Lockerheit und mit welchem Selbstverständnis er hier auftritt", meinte der neue HSV-Trainer über Steinmann, der mit seiner Mannschaft fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und den FSV Mainz 05 hat. Ob Steinmann das Mittelfeld auch in der nächsten Saison in Hamburg scannt, bleibt schließlich abzuwarten.