Einspruch stattgegeben! Nach seiner Roten Karte gegen Southampton wurde Arsenals Mittelfeldspieler zunächst für drei Partien gesperrt. Die Regelkomission der FA hob die Sperre allerdings wieder auf. Elneny sei "fälschlicherweise" vom Platz gestellt worden.


Der englische Fußballverband FA hat Mohamed Elneny vom FC Arsenal freigesprochen und damit die Rote Karte aus dem Spiel gegen den FC Southampton am vergangenen Sonntag annulliert. Der Mittelfeldspieler der Gunners war beim ​3:2-Erfolg über den Tabellen-18. der Premier League in der Nachspielzeit vom Platz geflogen und war ursprünglich für drei Liga-Partien gesperrt worden.



Bei einer Rangelei in der Nachspielzeit sah zunächst Southamptons Innenverteidiger Jack Stephens die Rote Karte. Der 24-Jährige war zuvor von Arsenals Jack Wilshere am Trikot gehalten worden und reagierte mit einem Schlag gegen seinen Gegenspieler. In der Folge war auch Elneny in einer Rudelbildung verwickelt und wurde von Schiedsrichter Andre Marriner ebenfalls vorzeitig zum Duschen geschickt.

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Arsenals Mohamed Elneny (r.) wurde nach Ansicht des englischen Verbandes von Schiedsrichter Andre Marriner zu unrecht vom Platz geschickt.


Gegen den ersten Platzverweis in der Profi-Karriere des 25-jährigen Ägypters hatte Arsenal Einspruch eingelegt, dem von der FA stattgegeben wurde. "Mohamed Elneny wird Arsenal in den nächsten drei Spielen zur Verfügung stehen, nachdem die Independent Regulatory Commission [Regelkomission des Verbandes, Anm. d. Red.] akzeptiert hat, dass er fälschlicherweise wegen einer Tätlichkeit im Spiel gegen Southampton am Sonntag den 8. April 2018 vom Platz gestellt wurde", hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes. Elneny darf somit gegen Newcastle, West Ham und Manchester United im Saisonendspurt eingreifen.


Arsenal-Coach Arsene Wenger zeigte sich schon nach dem Spiel überrascht über die Rote Karte gegen Elneny: "Er ist ein fairer Spieler, kein aggressiver Spieler. Ich weiß nicht ob er seinen Gegenspieler im Gesicht berührt hat. Wenn ja, war es denke ich keine Absicht", so der Franzose auf der Pressekonferenz.